Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Der Haushalt hat Priorität"

Hat mit der Erstellung des Haushalts für 2016 gut zu tun: Erster Stadtrat Dirk Hirsch (Foto: Helms)

Seit 1. August im Amt: WOCHENBLATT-Interview mit Erstem Stadtrat Dirk Hirsch

os. Buchholz. Seit dem 1. August ist Dirk Hirsch (37) als Erster Stadtrat bei der Stadt Buchholz tätig. Im Interview mit WOCHENBLATT-Redakteur Oliver Sander zieht der Stellvertreter von Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse und Sozialdezernent ein erstes Fazit und erklärt, welche Projekte er demnächst umsetzen möchte.
WOCHENBLATT: Wie ist Ihr Fazit zur bisherigen Arbeit in Buchholz?
Dirk Hirsch: Die Zwischenbilanz fällt durchweg positiv aus. Meine neuen Aufgaben sind abwechslungsreich, spannend, herausfordernd, kurz: die Arbeit macht mir viel Spaß. Das liegt nicht zuletzt auch an dem sehr netten und hilfsbereiten Kollegium. Nach sechs Wochen Buchholz fühle ich mich im Rathaus schon gut integriert.
WOCHENBLATT: Wie unterscheidet sich Ihre Arbeit von der im Amt Eiderkanal?
Dirk Hirsch: Meine alte Wirkungsstätte ist ja deutlich kleiner als Buchholz. Im Amt Eiderkanal hatte ich die Federführung für die gesamte Verwaltung, als Dezernent verantworte ich heute die Fachbereiche Wirtschaft und Soziales. Die sind allerdings außerordentlich vielfältig. Und zahlenmäßig deutlich größer: Im Amt Eiderkanal hatte ich 35 Mitarbeiter, in Buchholz sind es rund 130, in der ganzen Verwaltung mehr als 300. Die Strukturen und Arbeitsabläufe sind deshalb ganz anders. Auch das macht meinen Job spannend und interessant.
WOCHENBLATT: Wie haben Sie sich in Buchholz eingelebt? Gibt es schon einen Lieblingsplatz, an dem Sie sich gern aufhalten?
Dirk Hirsch: Gefühlt bereits sehr schnell. Die Menschen hier sind offen, nett und - das zeigt sich auch an unseren Nachbarn - kontaktfreudig. Meine Frau und ich fühlen uns in Buchholz deshalb sehr wohl, sogar schon ein wenig heimisch. Dazu trägt nicht zuletzt das viele Grün bei. Das sage ich jetzt nicht, weil wir am Stadtwald wohnen. Grün begegnet einem in Buchholz wirklich auf Schritt und Tritt - das finden wir ganz wunderbar. Was uns noch gefällt: Buchholz ist urban ohne städtisch zu wirken, hat kurze Wege und bietet alles, was man braucht. Einen Wald mitten in der Stadt, einen tollen Markt - und sogar einen Lieblingsplatz: den Brunsberg.
WOCHENBLATT: Welche Schwerpunkte werden Sie in den kommenden Wochen bearbeiten? Welche Aufgabe ist die drängendste?
Dirk Hirsch: Zurzeit sehe ich drei Schwerpunkte, die im großen und ganzen gleich dringlich sind: der städtische Haushalt, die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen sowie die Erweiterung von Schulen und Kindergärten. Terminlich bedingt genießt der Haushalt 2016 zurzeit bei mir allerdings die höchste Priorität.
WOCHENBLATT: Herr Hirsch, vielen Dank für das Gespräch.