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Diesmal kamen fast ausschließlich Familien! - Landkreis versorgte Freitagnacht 120 Flüchtlinge

Am Freitagabend erreichten wieder drei Busse mit 120 Personen das Winsener Kreishaus. 103 Flüchtlinge wurden im Landkreis Harburg untergebracht (Foto: Landkreis Harburg)
(mum). Hinter den Mitarbeitern des Landkreises - aber auch den vielen ehrenamtlichen Helfern unter anderem von DRK, Johanniter-Unfall-Hilfe und Freiwilliger Feuerwehr - liegt erneut eine lange Nacht. Im Zuge der Amtshilfe kamen in der Nacht von Freitag auf Samstag erneut drei Busse am Kreishaus in Winsen an. Die neu angekommenen 120 Flüchtlinge, diesmal fast ausschließlich Familien mit Kindern, stammen überwiegend aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.
„Wie schon in den vergangenen Wochen reisten wieder Flüchtlinge auf eigene Faust weiter“, so Landkreis-Sprecher Bernhard Frosdorfer. Die Kreisverwaltung musste schließlich 103 Personen unterbringen. Flüchtlinge unterliegen vor ihrer regulären Zuweisung keiner Residenzpflicht, sondern dürfen selbstständig zu einem Ziel ihrer Wahl reisen. „Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass der größte Teil der Neuaufgenommenen nicht im Landkreis bleiben wird“, so der Sprecher.
Die Erstaufnahme der Flüchtlinge ist nach dem bereits eingespielten Muster verlaufen: Die Neuankömmlinge erhielten zur Stärkung nach ihrer langen Fahrt eine warme Mahlzeit und Getränke. Anschließend erfassten die Abteilungen Migration und Gesundheit die Personalien und führten eine Untersuchung durch. Danach bekamen die Flüchtlinge ihre Erstaufnahmebestätigungen ausgestellt, eine Verpflegungspauschale ausgezahlt und ihre Unterkunft zugewiesen. Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr brachten die Flüchtlinge in ihre Unterkünfte nach Handeloh, in die MTV-Turnhalle in Winsen und nach Eyendorf.
• Bereits am Mittwoch werden weitere 100 Flüchtlinge in Winsen erwartet. Aktuell sind 426 Asylbewerber in Amtshilfe für das Land im Landkreis Harburg untergebracht. Insgesamt soll die Kreisverwaltung 600 Flüchtlinge zur Erstunterbringung erhalten.