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Diskussion um Fahrradschutzstreifen geht weiter

Fußweg freigeben oder nicht? Die Diskussion um den Fahrradschutzstreifen an der Bremer Straße geht weiter
os. Buchholz. Akzeptiert Bürgermeister Wilfried Geiger die Entscheidung des Verwaltungsausschusses oder lässt er es auf eine Auseinandersetzung vor der Kommunalaufsicht ankommen? Die Diskussion um den Fahrradschutzstreifen an der Bremer Straße in Buchholz geht weiter.
Wie berichtet, hatte der Verwaltungsausschuss mit knapper Mehrheit beschlossen, die Nutzung des Fußweges an der abschüssigen Bremer Straße für ängstliche Radfahrer wieder freizugeben, die den Fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn nicht nutzen wollen. Geiger soll angekündigt haben, die Entscheidung zu kassieren. Im Stadtrat äußerte sich das Stadtoberhaupt jüngst nicht zu dem Fahrradschutzstreifen. Das weitere Vorgehen werde derzeit geprüft, sagt Buchholz' Pressesprecher Heinrich Helms lediglich.
Wohl nicht ohne Grund: Zuvor war eine Mehrheit im Planungsausschuss der Ansicht von Stadtjustiziarin Hilke Henningsmeyer gefolgt, Radfahrer dürften einen Fußweg grundsätzlich nicht benutzen, wenn ein Fahrradschutzstreifen vorhanden ist. Dass diese angeblich bindende Verwaltungsvorschrift auch anders ausgelegt werden kann, zeigt sich in Nenndorf: Dort wird ein Fahrradschutzstreifen in der Ortsdurchfahrt angelegt, den Radfahrer aber nicht zwangsläufig nutzen müssen. Sie dürfen auch auf dem Fußweg fahren. So sieht es ein fünfjähriges Projekt vor, das vom Landkreis gebilligt wird.