Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Diskussionen um Kunstrasenplatz

Der Bolzplatz soll einem Kunstrasenplatz weichen. Können die "Steinbecker Ackerjungs" dort noch ihre Turniere durchführen? (Foto: Hölzer)

An der Grundschule in Steinbeck soll ein Kleinfeldplatz entstehen / Standortfrage für "großen" Platz

os. Buchholz. Dass die Stadt Buchholz einen zweiten Kunstrasenplatz bauen muss, ist spätestens seit dem juristischen Hickhack um die Nutzung des Areals bei der Wiesenschule Konsens. Mit der Vorstellung der Planung für den Bau eines kleinen Kunstrasenplatzes im Schulausschuss am kommenden Montag, 18. Januar, ab 18.30 Uhr in der Rathauskantine beginnt die generelle Diskussion um den Bau von Sportstätten, der die Buchholzer Politik und die Sportvereine noch lange beschäftigen dürfte.
Die Planung für Steinbeck sieht den Bau eines 39 x 59 Meter großen Kunstrasen-Kleinspielfelds mit Flutlichtanlage und einer Sitzstufenanlage vor. Dieser soll nach den Vorstellungen des Planungsbüros Knoll den Bolzplatz direkt an der Sporthalle der Grundschule ersetzen. Die beliebte Köhlerhütte soll demnach ebenso ersetzt werden wie die Boulebahn. Die Planungen stoßen in der Ortschaft auf Widerstand, vor allem weil nicht geklärt ist, wer den Kunstrasenplatz künftig wann nutzen kann. Der Bolzplatz wird u.a. seit mehr als 25 Jahren regelmäßig von der Hobbyfußballgruppe "Steinbecker Ackerjungs" genutzt. Kosten für die gesamte Baumaßnahme: 632.000 Euro. Das Geld stand im Haushalt 2015 mit einem Sperrvermerk zur Verfügung und soll ins Haushaltsjahr 2016 übertragen werden. Die Ursprungsplanung, den Kunstrasenplatz auf einem Acker neben der Grundschule zu platzieren, wird nicht weiter verfolgt.
Im nächsten Schritt müssen sich die Buchholzer Verwaltung und Politik Gedanken über den Bau eines "großen" Kunstrasenplatzes machen. Demnächst soll es hier eine Standortanalyse geben, die von Prof. Dr. Robin Kähler geleitet werden soll. Dieser soll u.a. ermitteln, ob der Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem Grundstück vor der Nordheidehalle am Holzweg sinnvoll ist. Offenbar gibt es zudem Gedankenspiele, den neuen Sportplatz in Holm-Seppensen als Kunstrasenplatz anzulegen und allen Buchholzer Sportvereinen Trainings- und Spielzeiten einzuräumen. Wie berichtet, plant der SV Holm-Seppensen am Tostedter Weg den Bau eines neuen Sportplatzes. Seit Jahren sammelt ein Förderverein des SV mit diversen Aktionen Geld für dieses Vorhaben.