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Ein Video für Buchholz aus New York

Setzt auf neue Impulse beim Stadtmarketing: Matthias Kuchel (re.), hier mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Stadtmarketingsvereins, Wolfgang Schnitter (Foto: archiv / os)

Stadtmarketingverein stellte sein neues Konzept vor / Skepsis bei Bürgermeister Röhse

os. Buchholz. Mit einem unkonventionellen Konzept soll das Stadtmarketing in Buchholz vorangebracht und eine neue Marke „Buchholz“ geschaffen werden. Matthias Kuchel von der Firma „By Kuchel“ stellte seine Pläne jetzt mit Freddy Brühler, Vorstandsmitglied des vor einem Jahr gegründeten Stadtmarketingvereins, im Verwaltungsausschuss vor. Der VA gab anschließend weitere 20.000 Euro für die Umsetzung der Maßnahmen frei.
Wie berichtet, hatten sich die Stadt Buchholz und der Stadtmarketingverein darauf geeinigt, für zunächst drei Jahre insgesamt jeweils 80.000 Euro per anno ins Stadtmarketing zu investieren. Matthias Kuchel hatte sich in einem Wettbewerb durchgesetzt.
Der neue Ansatz sieht u.a. die Hilfe aus der US-amerikanischen Millionen-Metropole New York vor. Taxifahrer aus „Big Apple“ sollen die Vorzüge der Nordheidestadt preisen. Wann und wie das umgesetzt werden soll, steht aber noch nicht fest. Zudem will der Stadtmarketingverein das Gespräch mit den Buchholzer Einzelhändlern suchen, um bei den verkaufsoffenen Sonntagen neue Impulse zu setzen.
Während der Großteil der Politik den neuen Wegen aufgeschlossen gegenübersteht, sieht Buchholz‘ Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse noch Gesprächsbedarf. „Das Konzept hat gute Ansätze, aber mir fehlt noch
die Nachhaltigkeit bei den
Plänen“, so Röhse. „Wir brauchen noch mehr Details, was wir für die 80.000 Euro pro Jahr bekommen.“
FDP-Fraktionsvorsitzender Arno Reglitzky wirbt dagegen für das neue Konzept. „Matthias Kuchel ist ein Querdenker mit erfrischenden Ansätzen. Wir sollten ihn jetzt mal machen lassen“, so Reglitzky.