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Elternprotest gegen Arbeitszeitverlängerung von Gymnasiallehrern

Claudia Hilbert (li.) und Rebecca Müller-Baeck (re.) übergaben die Protestbriefe der Eltern an die SPD-Landtagsabgeordnete Petra Tiemann (Foto: AEG / GAK)
os. Buchholz. Mit einem Protestbrief an Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) haben hunderte Eltern Buchholzer Schüler die Forderung der Lehrer unterstützt, die Arbeitszeitverlängerung von Gymnasiallehrern um eine Wochenstunde zurückzunehmen. Die Personalräte Rebecca Müller-Baeck (Albert-Einstein-Gymnasium) und Claudia Hilbert (Gymnasium am Kattenberge) übergaben die Protestbriefe jüngst an die SPD-Landtagsabgeordnete Petra Tiemann.
In den Briefen fordern die Eltern, die Arbeitszeitverlängerung zurückzunehmen. "Wir wünschen uns motivierte und belastbare, aber nicht überlastete Lehrer", heißt es in dem Schreiben. Die Eltern beklagen zudem die Einschränkung der Klassenfahrten für ihre Kinder, verstärkten Unterrichtsausfall, weniger Zeit der Lehrer für die individuelle Betreuung der Schüler und den Mangel an Lehrkräften.
Wie berichtet, hatten die Lehrer der Buchholzer Gymnasien sowie der Kollegen aus Tostedt, Hittfeld und Meckelfeld am 28. Januar bei einem Aktionstag gegen die Lohnkürzung die Eltern um Unterstützung bei ihrem Protest gebeten.