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Empore Buchholz soll umgebaut werden: Geschäftsführer hofft auf Ende der Provisorien

Geschäftsführer Onne Hennecke hofft auf die dringend notwendige Modernisierung des Veranstaltungszentrums Empore
Buchholz: Empore | os. Buchholz. "Wir verwalten hier seit langem den Mangel. Ich hoffe, dass sich die räumliche Situation bei uns jetzt deutlich verbessert", sagt Onne Hennecke. Der Geschäftsführer der Empore setzt darauf, dass der Verwaltungsausschuss am 6. Juni Gelder für die Vorplanungen zum Umbau des Buchholzer Veranstaltungszentrums freigibt, die bislang mit einem Sperrvermerk versehen sind. Ein "Ja" gilt als sicher. Im Haushalt sind 45.000 Euro eingestellt, tatsächlich benötigt würden aber nur 30.000 Euro, erklärt Hennecke.
Das Hamburger Büro Johannsen und Partner soll ermitteln, wie die Empore sinnvoll modernisiert werden kann. "Die werden unser Haus auf den Kopf stellen. Wir brauchen belastbare Pläne", sagt Hennecke.
Der Bedarf nach Umbauten sei nicht zu übersehen, so der Geschäftsführer. Die Vorverkaufsstelle sei deutlich zu klein und biete einen nicht mehr zeitgemäßen Eindruck für die Kunden. Seit der Eröffnung der Empore 1991 wurde kaum etwas verändert. Die Frequenz änderte sich dagegen erheblich: In der Anfangszeit fanden in der Empore 72 Veranstaltungen im Jahr statt. Dabei wurden 18.000 Karten verkauft. Heute werden bei 191 Veranstaltungen rd. 61.000 Tickets an den Mann gebracht.
Die Räume der Verwaltung seien zu eng für die sechs festangestellten und vier Teilzeit-Mitarbeiter, und auch die Garderoben im ersten Obergeschoss böten nicht genügend Platz, gerade bei Vorstellungen mit vielen Artisten. Und schließlich gebe es zu wenig Stau- und Ladeflächen, so Hennecke. "Wir brauchen in allen Bereichen Mindeststandards, die wir zur Zeit nicht überall haben", sagt er.
Jetzt sei ein guter Zeitpunkt, die Modernisierung einzuleiten, "gerade wegen unseres großen Erfolges." Die Besucher- und Abonnementszahlen gingen in den vergangenen fünf Jahren um fast 50 Prozent nach oben, der Subventionsbedarf durch die Stadt sank im gleichen Zeitraum deutlich.
Bis zur Aufsichtsrats-Sitzung Ende September sollen Vorschläge vorliegen, wie die Empore fit gemacht werden soll für die Zukunft. Dann muss die Politik in den Haushaltsberatungen entscheiden, wieviel ihr das kulturelle Aushängeschild wert ist. Problem: In der mittelfristigen Finanzplanung für die kommenden Jahre taucht die Empore bislang gar nicht auf...