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"Entwickeln Sie eine Vision für Buchholz!"

Vor der Diskussion: (v. li.) Christoph Selke (Buchholzer Liste), Gastgeber Christoph Diedering (Buchholzer Wirtschaftsrunde), Joachim Zinnecker (Grüne), Wolfgang Niesler (SPD), Andreas Eschler (CDU) und Arno Reglitzky (FDP)

Buchholzer Wirtschaftsrunde lud Politiker von fünf Parteien zur Podiumsdiskussion

os. Buchholz. „Unsere Forderung bzw. unser Wunsch für die kommende Wahlperiode ist klar: Entwickeln Sie eine Vision, wie sich Buchholz bis zum Jahr 2030 entwickeln soll!“ Das sagte Christoph Diedering, Vorsitzender der Buchholzer Wirtschaftsrunde, am Mittwochabend nach der Diskussionsrunde mit den Fraktionsvorsitzenden und Vertretern von fünf Buchholzer Parteien. Rund 30 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kamen ins Hotel „Zur Eiche“, um die Positionen von CDU, SPD, Grünen, FDP und Buchholzer Liste zu hören. Erst wenn man eine Vision zur Entwicklung habe, könne man ernsthaft über Investitionen diskutieren, z.B. bei der Infrastruktur, betonte Diedering.
Der Vorsitzende der Wirtschaftsrunde befragte die Lokalpolitiker zu den Themenkomplexen „Wo sehen Sie Buchholz im Jahr 2030?“, „Infrastruktur“ und „Finanzen“. Einig waren sich alle Parteien, dass Buchholz bis zum Jahr 2030 weiter wachsen solle - sowohl im Wohnungsbau als auch bei Gewerbegebieten. Die Politiker setzten sich dabei vor allem für den Bau von bezahlbarem Wohnraum ein. Einer Mietpreisbremse stehe er skeptisch gegenüber, weil sie Bauherren bremsen würde, betonte Andreas Eschler (CDU).
Bei der Infrastruktur plädierte Joachim Zinnecker (Grüne) für die Stärkung des Radverkehrs: „Wir müssen die Kultur des Miteinanders fördern!“ Christoph Selke (Buchholzer Liste) und Arno Reglitzky (FDP) brachten ein Parkleitsystem ins Gespräch, um unnötigen Suchverkehr zu vermeiden. Wolfgang Niesler (SPD) sprach sich u.a. für die Ausweitung des Buchholz Busses aus. Beim Thema Finanzen betonten alle Politiker, dass man weitere Steuererhöhungen nicht anstrebe, diese aber auch nicht ausschließen könne. Man müsse die Einnahmesituation im Blick haben, um Investitionen weiter stemmen zu können. Christoph Selke forderte den Aufbau einer Förderdatenbank, um weitere Fördertöpfe von Bund und Land anzapfen zu können.