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Fahrradstraßen und -streifen für einen besseren Radverkehr

Mehr als 60 Gäste diskutierten in der Rathauskantine über das Thema "Radverkehr"
os. Buchholz. In Buchholz sollen in Zukunft vermehrt Fahrradstreifen auf den Straßen eingerichtet werden, um das Radfahren in der Nordheidestadt attraktiver zu machen. Das ist ein Ergebnis nach dem Runden Tisch "Radverkehr", der am Dienstag im Zuge der Erstellung des Mobilitätskonzeptes durchgeführt wurde. Mehr als 60 Gäste kamen in die Rathauskantine.
Wie berichtet, will die Stadt Buchholz mit dem Mobilitätskonzept Wege finden, wie der Verkehr entzerrt werden kann. Der Radverkehr soll ein Mosaikstein sein, um dieses Ziel zu erreichen. Das Rad macht 14 Prozent des Individualverkehrs in Buchholz aus.
Viele Teilnehmer plädierten für eine bessere Ausschilderung der Radwege. Zudem soll die Stadt z.B. Fahrradstraßen einrichten, auf denen die Radfahrer - auch abseits der Hauptverkehrsstrecken - schnell vorankommen. So habe es die Stadt Ahrensburg gemacht und sei damit gut gefahren, erklärte ein Teilnehmer.
Die Stadt habe bereits viel für den Radverkehr gemacht, sagte der "Fahrradbeauftragte" der Stadt, Michael Mühlbauer. So sei in den vergangenen zehn Jahren eine Million Euro in die Infrastruktur geflossen. Mühlbauer plädierte dafür, das Radfahren in Tempo-30-Zonen deutlich zu stärken. Verkehrsplaner Wolfgang Haller riet, den Radverkehr in Buchholz stärker in den Kfz-Verkehr zu integrieren anstatt ihn auf gesonderten Wegen zu separieren.
Eine Folie in Mühlbauers Vortrag brachte das Thema auf den Punkt: "Gute Ansätze sind vorhanden, aber um das Prädikat "fahrradfreundlich" zu verdienen, müsste in Buchholz noch Vieles verbessert werden."