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FDP fordert Rücktritt des stellvertretenden Buchholzer Bürgermeisters

bim/nw. Buchholz. Der Vorstand der Buchholzer FDP fordert, dass Joachim Zinnecker von seinem Posten als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Buchholz zurücktritt. Das Aushängeschild der Grünen in Buchholz habe sich jetzt selbst ins Abseits gestellt. Dass er bei jeder Gelegenheit gegen den Ostring und damit gegen den Bürgerentscheid zum Ostring in Buchholz argumentiere, lasse Zweifel aufkommen, dass er den Mehrheitswillen der Bürgerinnen und Bürger vertritt, so die FDP in einer Presseerklärung.
Jetzt habe Zinnecker dafür durch einen offenen Brief von Franz-Hartwig Betz eine schallende Ohrfeige bekommen. Darin schreibt er an Joachim Zinnecker: "Die Grünen sind einer der Befürworter von Bürgerentscheiden. Aber wenn dieser Bürgerentscheid nicht in die Ideologie der Grünen hineinpasst, finde ich es geradezu unanständig, weiter gegen den Mehrheitswillen der Bürger anzurennen."
Wilhelm Pape, Vorsitzender der FDP Buchholz: "Wer sich den genauen Wohnort des besonders lauten Ostring-Gegners anschaut, muss fast zwangsläufig auf den Gedanken kommen, dass Herr Zinnecker nicht ganz uneigennützig für die Grünen gegen den 'Verkehrswahn' argumentiert - frei nach dem Motto: Heiliger Sankt Florian, verschon' mein Haus, zünd' andre an. Der Ostring würde nämlich dicht an seinem Haus vorbeiführen."
Ein stellvertretender Bürgermeister müsse den Mehrheitswillen der Bürgerinnen und Bürger respektieren und vertreten. Ganz offensichtlich verfolge Joachim Zinnecker hier aber seine Eigeninteressen. Daher sei es konsequent und guter demokratischer Stil, vom Amt des stellvertretenden Bürgermeisters zurückzutreten, so die FDP weiter.