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FDP und CDU fordern Mittel für Fortsetzung der Ostring-Planung

os. Buchholz. Die Buchholzer FDP und CDU haben die Umgehungsstraße "Ostring" noch lange nicht aufgegeben. In einem gemeinsamen Antrag fordern sie die Bereitstellung von insgesamt 1,5 Millionen Euro in den Haushalten 2015 bis 2017. Damit solle der städtische Anteil am Bau der Kreisstraße sichergestellt werden.
Wie berichtet, ruhen derzeit die Planungen für die Umgehungsstraße im Osten von Buchholz. Bereits 2011 hatte das Verwaltungsgericht Lüneburg den Planfeststellungsbeschluss für die vorgesehene Trasse kassiert und zugleich eine Berufung nicht zugelassen. Dagegen wollte der Landkreis Harburg als Bauherr Widerspruch einlegen. Er stellte diesen jedoch zunächst zurück, um das Ergebnis des Bürgerentscheids in Buchholz abzuwarten. Im Januar 2013 sprachen sich 61,8 Prozent der Bürger für die Fortsetzung der Planung aus.
Wann das Gericht über den Ostring entscheidet, steht derzeit nicht fest. Christ- und Freidemokraten wollen aber, dass Buchholz im Falle eines Erfolgs vor Gericht gewappnet ist. Wobei die Zulassung des Widerspruchs noch lange nicht den Bau des Ostrings in der geplanten Form bedeutet. Das größte Problem für den CDU/FDP-Antrag: Die Ostring-Gegner verfügen derzeit über eine Ein-Stimmen-Mehrheit im Rat.