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Förderschule richtet Holocaustgedenktag aus

Wann? 27.01.2015 18:00 Uhr

Wo? Förderschule, An Boerns Soll 1, 21244 Buchholz DE
Buchholz: Förderschule |

Ausstellung, Vortrag, Podiumsdiskussion am 27. Januar: Erinnerung an die Befreiung des KZ Auschwitz

os. Buchholz. In Buchholz ist es seit 1996 gute Tradition, dass am 27. Januar immer eine andere Institution an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 erinnert. In diesem Jahr richtet die Förderschule An Boerns Soll den Gedenktag aus. Die Veranstaltung am Dienstag, 27. Januar, ab 18 Uhr steht unter dem Motto "Begrenzt befreit? Menschen mit Behinderung - 70 Jahre nach Auschwitz". Sie besteht aus einer Ausstellung, einem Vortrag und einer Podiumsdiskussion.
Die Schülerinnen und Schüler bereiten das Thema vor dem Hintergrund der Verfolgung behinderter Menschen im Nationalsozialismus in verschiedenen Projekten vor. Dabei setzen sie sich mit den Themenbereichen Menschenrechte, Kinderrechte und Rechte von Menschen mit Behinderung auseinander. Unterstützt wird die Schule durch Fortbildungsmaterial der Bildungs- und Gedenkstätte "Opfer der NS-Psychiatrie" in Lüneburg.
Die Ergebnisse ihrer Arbeiten werden ab 18 Uhr präsentiert. Nach der Begrüßung der Gäste durch Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse referiert die freischaffende Historikerin Carola Rudnick über das Projekt "Vielfalt achten, Teilhabe stärken".
In der abschließenden Podiumsdiskussion (Moderation: Hans-Jürgen Börner) greifen Schüler- und Elternvertretung, Carola Rudnick, Dr. Sebastian Stierl (Direktor der Psychiatrischen Klinik Lüneburg) und Heiner Scholing (Kultusausschuss des niedersächsischen Landtags) das Thema "Begrenzt befreit" auf.
Der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus wurde in Deutschland 1996 durch Proklamation des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt und 2005 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum internationalen Holocaustgedenktag erklärt.