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Fremder Müll vor der eigenen Haustür

Hausmüll gehört in die eigene Tonne - ansonsten droht ein Verwarngeld

WOCHENBLATT fragt nach: Was kann man gegen Müllsünder tun?

os. Buchholz. „Ich möchte nicht für fremde Leute Müllgebühren bezahlen!“ Das sagt eine verärgerte Bürgerin aus Buchholz. Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit haben Unbekannte ihren Unrat einfach zum Hausmüll der Frau dazugestellt, der dann stehen blieb „Ich finde das eine Frechheit“, echauffiert sie sich. Kann man sich gegen diesen Müllärger wehren? Das WOCHENBLATT hat beim Landkreis nachgefragt.
„Laut unserer Satzung entsorgen wir den Müll nur dort, wo er auch entsteht“, erklärt Kreissprecher Johannes Freudewald. Fremden Müll, der irgendwo liegen geblieben ist, entsorge der Kreis nur, wenn er ihm angezeigt werde. Er rate Bürgern, sich bei Problemen an Mitarbeiter der Abfallberatung unter Tel. 04171-693694 oder per E-Mail an abfallberatung@lkharburg.de zu wenden, so Freudewald. Wer ermitteln wolle, wer ihm fremden Müll vor die Tür stellt, dem bleibe nichts anderes über, als sich auf die Lauer zu legen, und den Müllsünder zu stellen. Diesem drohe ein Verwarngeld in Höhe von 25 Euro, bei schweren Fällen werde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.