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Für eine Welt ohne Atomwaffen

Freuen sich über das Engagement von Buchholz bei "Mayors for Peace": Gabi Meyer und Christian Keunecke von der Friedensgruppe Nordheide (Foto: archiv)

Buchholz tritt Initiative „Mayors for Peace“ bei

 / Lob von der Friednegruppe

os. Buchholz.
Buchholz‘ Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse soll der weltweiten Initiative „Mayors or Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) beitreten. Das hat der Stadtrat auf einen Antrag des Linken-Politikers Udo Antons einstimmig entschieden - allerdings bei 17 Enthaltungen der Politiker von CDU und FDP.
Hintergrund des Antrags ist das am 7. Juli von der UN-Generalversammlung mehrheitlich beschlossene weltweite Atomwaffenverbot. In Deutschland haben sich bereits 574 und weltweit 7.095 Bürgermeister der Initiative angeschlossen, die von dem Bürgermeister von Hiroshima, Matsui Kazumi, angeschoben worden war.
Im Buchholzer Stadtrat gab es eine lebhafte Diskussion über den Antrag. „Frieden beginnt nicht mit den Verhandlungen von Politikern, Frieden ist ein Prozess aller Menschen“, betonte Antragssteller Antons. Die Christ- und Freidemokraten konnten sich nicht zu einer Zustimmung durchringen. Grund: Aufgabe von Stadträten sei die Lösung lokaler Probleme, mit Anträgen zur Weltpolitik solle man sich nicht beschäftigen. Das sah Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse (CDU) anders: „Natürlich ist mir bewusst, dass ich als Bürgermeister von Buchholz die Probleme der Welt nicht lösen kann. Es ist aber wichtig, ein symbolisches Zeichen zu setzen.“
Gabi Meyer und Christian Keunecke von der Friedensgruppe Nordheide begrüßten die Empfehlung des Buchholzer Stadtrates. Die Mehrheit der politischen Entscheidungsträger zeige Verantwortung für ihre Bürger, sich für eine von Atomwaffen befreite Welt einzusetzen. Die Friedensgruppe werde nun die Bürgermeister von Winsen, André Wiese, und Tostedt, Peter Dörsam, erneut auffordern, sich ebenfalls bei „Mayors for Peace“ zu engagieren.