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"Gewisse Auslegungsschwierigkeiten"

Um Hockeyspiele auf dem Kunstrasenplatz an der Wiesenschule gibt es immer wieder Streit zwischen der Stadt Buchholz und Anwohnern (Foto: archiv)

Streit um Nutzung des Kunstrasenplatzes an der Wiesenschule schwelt weiter

os. Buchholz. Ein Hockeyspiel hat den Streit zwischen der Stadt Buchholz und Anwohnern des Kunstrasenplatzes an der Wiesenschule neu entfacht. Die Bürger sind der Meinung, das Meisterschaftsspiel der 08-Hockeyspieler gegen Altona-Bahrenfeld II hätte nicht auf einen Mittwochabend terminiert werden dürfen. Sportdezernent Jan-Hendrik Röhse hält dagegen, nach dem schalltechnischen Gutachten könne bei einem Punktspiel in der Ruhezeit der Richtwert für seltene Ereignisse herangezogen werden.
Wie berichtet, sind Bürger gegen die ihrer Meinung nach übermäßige Nutzung des Kunstrasenplatzes vor Gericht gezogen. Der Richter hatte die Stadt aufgefordert, Unklarheiten bei der Nutzungsordnung des Platzes zu beseitigen.
"Daran arbeiten wir gerade", sagt Röhse. Es gebe "gewisse Auslegungsschwierigkeiten", räumt er ein. Beim Bau des Kunstrasenplatzes habe man einige Dinge nicht bedacht, die ein der Praxis aufgetreten seien. Dazu gehörte u.a., auf welcher Seite sich die Zuschauer bei Kleinfeldspielen quer über den Platz befinden dürfen oder ob Tornetze bereits vor der offiziellen Platznutzung ab 9 Uhr morgens angebracht werden dürfen. "Wir arbeiten das so aus, wie wir es für richtig halten und schauen dann, ob die gegnerische Seite das auch so sieht", erklärt der designierte Bürgermeister Röhse. Er rechnet damit, dass das neue Nutzungspaket im Herbst vorliegt. Wann das Gericht über die Sache entscheidet, ist noch nicht klar.