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Große Pläne in der Kreuzkirchengemeinde

Stellte die Pläne vor: Pastorin Ulrike Seebo (Foto: archiv)

In Sprötze sollen ein neuer Gemeindesaal und ein Kindergartenanbau entstehen

os. Sprötze. In der Kreuzkirchengemeinde in Sprötze stehen in den kommenden beiden Jahren umfangreiche Um- und Neubauten am Gemeindehaus an. Bis 2017 sollen ein neuer Gemeindesaal und ein separates Gebäude für die Kindergartengruppen entstehen. Das erklärte Pastorin Ulrike Seebo jüngst auf dem Dorffest in Sprötze.
Die Gemeinde stehe derzeit für ihre Arbeit keinen ebenerdigen, behindertengerechten Saal zur Verfügung, sagte Seebo. "Das ist vor allem für unsere Senioren ein großes Problem." Ob der jetzige Gemeindesaal komplett oder nur in Teilen abgerissen wird, stehe noch nicht fest, so die Pastorin. Zusätzlich zum Um- oder Neubau des Gemeindesaals bräuchten die Kinder, die derzeit ebenfalls im Gemeindehaus betreut werden, dringend ein eigenes Gebäude.
Um das geschätzt rund eine Million Euro teure Projekt stemmen zu können, hat die Gemeinde einen Teil seines Grundstücks an die Immobilientochter der Sparkasse Harburg-Buxtehude verkauft. Diese entwickelt an der Kirchenallee sechs Baugrundstücke. Hinter den Kulissen hatte es Streitereien gegeben, weil auch ein anderer Investor ein Angebot für das Areal abgegeben hatte und sich in den Verhandlungen von der Kirchengemeinde ungerecht behandelt fühlte.
Von dem Verkaufspreis bleibt der Kreuzkirchengemeinde die Hälfte, die anderen 50 Prozent fließen an die Landeskirche. Die Umbaukosten teilen sich Gemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche zu jeweils einem Drittel. "Wir werden auf Spenden angewiesen sein", betonte Seebo. Finanzielle Unterstützung könnte vom Ortsrat kommen, der geschlossen hinter dem Bauprojekt der Kirchengemeinde steht. Ortsbürgermeister Gerd Ulrich: "Dieses Vorhaben liegt uns allen in Sprötze sehr am Herzen."
Wenn alles glatt laufe, hoffe man auf den Neubau des Kindergartens im kommenden Jahr und auf den neuen Gemeindesaal im Jahr 2017, sagte Pastorin Seebo.