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Hoffnung für Asylbewerber Pisha

Beliebter Mitarbeiter im Buchholzer Tierheim: Marenglen Pisha (Foto: archiv / os)

Buchholz: Härtefallkommission beschäftigt sich mit Fall des Tierheim-Angestellten

os. Buchholz. Die Härtefallkommission des niedersächsischen Innenministeriums wird sich mit dem Fall Marenglen Pisha beschäftigen. Damit steigt die Hoffnung beim Buchholzer Tierheim, dass der 24-jährige Asylbewerber aus Albanien dort dauerhaft arbeiten kann.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, droht Pisha die Ausweisung in sein Heimatland, weil Albanien als sicherer Drittstaat gilt und keine Asylgründe vorliegen. Rolf Schekerka, Vorsitzender des Buchholzer Tierschutzvereins, der das Tierheim betreibt, kämpft gleichwohl weiter um seinen Mitarbeiter, dem er einen festen Arbeitsvertrag gegeben hat. Schekerka argumentiert, dass Pishas Arbeitskraft nicht zu ersetzen sei.
Die Härtefallkommission werde sich nun genauer mit den vorgetragenen besonderen humanitären und persönlichen Gründen für ein weiteres Aufenthaltsrecht befassen, heißt es in einem Schreiben an den Tierschutzverein. Das Verfahren werde voraussichtlich mehrere Monate dauern. Während dieser Zeit werde die Ausländerbehörde keine Abschiebung veranlassen.
Schekerka hat in dieser Woche noch fehlende Dokumente nach Hannover geschickt. Jetzt hofft er, dass Pishas Arbeitserlaubnis zumindest für die Zeit des Härtefallverfahrens verlängert wird. Derzeit ist die Erlaubnis bis Februar befristet. Schekerka lobt die Arbeit der Härtefallkommission und der Ausländerbehörde des Landkreises Harburg: „Das war alles sehr kooperativ. Wenn alle Behörden in Deutschland so arbeiten würden, ginge es uns deutlich besser.“