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Hoffnung für Marenglen Pisha

Marenglen Pisha darf vorerst bis Ende Februar in Deutschland bleiben (Foto: archiv / os)

Mitarbeiter des Buchholzer Tierheims darf bis Ende Februar weiterarbeiten

os. Buchholz. Hoffnungsschimmer für Marenglen Pisha (24) und das Buchholzer Tierheim: Die Ausländerbehörde des Landkreises Harburg hat die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für den Asylbewerber aus Albanien bis zum 25. Februar 2017 verlängert. „Ich hoffe, dass wir bis dahin einen positiven Bescheid von der Härtefallkommission des Innenministeriums erhalten, damit Marenglen dauerhaft bei uns bleiben kann“, sagt Rolf Schekerka, Vorsitzender des Buchholzer Tierschutzvereins, bei dem Marenglen Pisha beschäftigt ist. Schekerka bedankt sich beim Landkreis für dessen Engagement.
Wie berichtet, droht dem Mitarbeiter des Buchholzer Tierheims die Ausweisung in sein Heimatland, weil Albanien als sicherer Drittstaat gilt und keine Asylgründe vorliegen. Schekerka kämpft gleichwohl um Marenglen Pisha. Er argumentiert, dass Pisha einen unbefristeten Arbeitsvertrag hat und seine Arbeitskraft nicht zu ersetzen sei. Zuletzt hatten Schekerka und Michael Frühauf, Schatzmeister des Tierschutzvereins, einen Antrag bei der Härtefallkommission gestellt mit dem Ziel, dass Pisha ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland erhält.
Ein Mitarbeiter der Härtefallkommission hat sich bereits bei Rolf Schekerka gemeldet und den Eingang des Schreibens bestätigt. Wann eine Entscheidung aus Hannover zu erwarten ist, steht derzeit noch nicht fest. Marenglen Pisha lässt sich trotz der unsicheren Situation nicht hängen. „Er ist immer fröhlich und hat eine positive Ausstrahlung“, berichtet Schekerka. „Diese Haltung bewundere ich.“