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ISEK: Endbericht wird in Buchholz vorgestellt

os. Buchholz. Satte 184 Seiten stark ist der Endbericht zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK), der in der Sitzung des Planungsausschusses am heutigen Mittwoch, 15. April, ab 18.30 Uhr in der Rathauskantine (Rathausplatz 1) öffentlich vorgestellt wird. Da das ISEK generell einen Orientierungsrahmen und Maßnahmenkatalog für die Entwicklung von Buchholz in den kommenden 15 Jahren darstellen soll, sind auch alle anderen Fachausschüsse zu der Sitzung eingeladen.
Wie berichtet, hatte die Stadt Buchholz auf Betreiben von Baudezernentin Doris Grondke in den vergangenen zwei Jahren das ISEK aufgestellt - unter Beteiligung der Bürger in verschiedenen Veranstaltungen. Insgesamt investierte die Stadt weit mehr als 100.000 Euro in die Maßnahme.
Die eigentliche Arbeit steht jetzt erst an. Aus einem Wunschzettel mit mehr als 280 Einzelmaßnahmen muss die Politik im weiteren Verlauf entscheiden, was in welcher Reihenfolge umgesetzt werden soll. Und das in Zeiten leerer Gemeindekassen. Allein der Blick in die Kategorie "Dringlichste Maßnahmen + Entwicklungsziele für die zukünftige Stadtentwicklung" zeigt, wie schwierig dieses Unterfangen wird. Konkreten Forderungen der beteiligten Bürger (Bau des Mühlentunnels, weitere Planung und Bau des Ostrings) stehen allgemeine Wünsche (Blickbeziehungen in der freien Landschaft erhalten, Strukturen der Agrarlandschaft erhalten und pflegen) gegenüber. Im Ausblick steht im ISEK-Endbericht: "Die Umsetzung der Maßnahmen des ISEK hängt zu großen Teilen von der personellen Ausstattung und den finanziellen Möglichkeiten der Stadt ab." Klingt nicht nach dem großen Aufbruch...