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"Ja" zum hauptamtlichen Hallenmanager

Geschenke zum Abschied: Bürgermeister Wilfried Geiger erhielt in seiner letzten Ratssitzung eine Bürgermeisterkette aus Tennisbällen und einen "schlauen Fuchs"

Buchholzer Stadtrat stimmt für Neuerung in der Nordheidehalle / Vereine sollen sich an Kosten beteiligen

os. Buchholz. In Zukunft soll sich ein hauptamtlicher Manager um die Organisation der Termine in der Buchholzer Nordheidehalle kümmern. Das hat der Buchholzer Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Zudem soll die Verwaltung gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Buchholzer Sportvereine (ARGE) bis 30. April 2015 ein Konzept entwickeln, wie sich die Sportklubs an den anfallenden Kosten für den Betrieb der Vierfeldhalle beteiligen können. Gegen diesen Passus votierte die FDP. Man lehne Nutzungsentgelte für Vereine grundsätzlich ab, betonte FDP-Ratsherr Jürgen Kempf. Pirat Arne Ludwig enthielt sich der Stimme.
Bislang koordinierte Kai von Thienen für die 1977 gegründete ARGE die Termine in der Nordheidehalle. Schon vor längerer Zeit hatte von Thienen verlautbaren lassen, dass die Arbeit ehrenamtlich nicht mehr zu bewältigen ist. Mittlerweile finden über 90 Wochenendveranstaltungen am Holzweg statt - von Breiten- bis zu Spitzensport.
In mehreren Gesprächsrunden mit Politik und Verwaltung fand die ARGE einen Kompromiss, dem der Stadtrat jetzt zustimmte. "Ich bin mir sicher, dass wir einen Weg finden werden, wie sich der Sport an den entstehenden Kosten für den Hallenmanager beteiligen kann", beruhigt von Thienen jene Kritiker, die befürchten, dass die Sportvereine kräftig zur Kasse gebeten werden.
Parallel sucht die ARGE nach einem hauptamtlichen Hallenmanager. Die Verwaltung gibt die jährlichen Gehaltskosten mit rd. 38.000 Euro an. "Ich bin mir sicher, dass wir einen geeigneten Kandidaten präsentieren werden", betont von Thienen. Er selbst werde diesen einarbeiten und erst Ende 2015 endgültig ausscheiden, kündigte er an.

Mit einer kurzen Rede verabschiedete sich der scheidende Bürgermeister Wilfried Geiger vom Rat. "Ich habe meine Tätigkeit immer als Dienst für die Menschen verstanden", sagte Geiger. Die Stadt sei gut aufgestellt, erklärte Geiger und bedankte sich bei den Weggefährten für die Unterstützung. Zum Schluss lud Geiger zu einem kleinen Imbiss ein.

Noch viel Arbeit liegt vor den Lokalpolitikern bei der Erstellung des Haushaltes für das kommende Jahr. Das wurde deutlich, nachdem Kämmerer Dirk Schlüter die Eckdaten des Etats vorgestellt hatte. Noch reichen die Einnahmen nicht, um alle anfallenden Ausgaben zu decken, betonte Schlüter. Mehr zum Haushalt 2015 in unserer Printausgabe am kommenden Mittwoch.