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"Jeder Mitarbeiter gehört gefördert"

Kandidiert als Bürgermeister: Augenoptikermeister Norbert Keese (Foto: oh)

Interview mit Bürgermeister-Kandidat Norbert Keese (56)

os. Buchholz. Im zweiten Interview mit Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in Buchholz am 25. Mai kommt heute Augenoptikermeister Norbert Keese (56) zu Wort. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder.
WOCHENBLATT: Was hat Sie bewogen, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren?
Norbert Keese: Zu meinem Demokratieverständnis gehört es, dass der Bürger eine Auswahl für seine Entscheidungen zur Verfügung gestellt bekommt. Seit neun Jahren bin ich selbstständig und habe jetzt, dank hochqualifizierter und motivierter Mitarbeiter, die Zeit, mich 100%ig für die Stadt Buchholz und deren Bürger einzusetzen. Ich bin ein Mensch, der Menschen liebt und der Bürgermeister hat die Aufgabe, dass wir als Bürger zusammenwachsen, damit wir in Zukunft zusammen wachsen.
WOCHENBLATT: Welche Projekte in Buchholz halten Sie für die dringendsten?
Norbert Keese: Die dringendste Aufgabe ist es, unsere bestens ausgebildeten Mitarbeiter in den einzelnen Verwaltungsfachbereichen zu unterstützen und dezernatsübergreifendes Handeln zu fördern. Ich möchte die Begegnungsqualität und die Dienstleistungsbegeisterungsbereitschaft optimieren. Jeder einzelne Verwaltungsmitarbeiter gehört gefördert und gelobt. Was für ein Team von über 300 Mitarbeitern! Supergeil! Jedoch – Kosten und Nutzen müssen immer ausgewogen sein.
WOCHENBLATT: Wie wollen Sie mit dem Thema „Ostring“ umgehen?
Norbert Keese: Ostring! Der Wahldauerbrenner. Hierzu kann keiner der angetretenen Kandidaten eine verbindliche Aussage machen. Nach dem Gerichtsentscheid wird man weiter sehen.
WOCHENBLATT: Als Bürgermeister wären Sie Dienstherr von fast 300 Mitarbeitern. Sehen Sie es als Vor- oder Nachteil an, dass Sie bislang nicht in einer Verwaltung gearbeitet haben?
Norbert Keese: Sie irren! Von den 39 Jahren meiner Berufstätigkeit war ich zehn Jahre als Controller für ein großes deutsches Unternehmen tätig. Während dieser Zeit hatte ich etwa 600 Mitarbeiter mit einem Umsatzvolumen von ca. 60 Mio. zu betreuen und musste mein Ergebnis verantworten. Verwaltung ist mir also nicht fremd.
WOCHENBLATT: Sie haben vier Konkurrenten. Wie sehen Sie ihre Wahlchancen?
Norbert Keese: Meine Wahlchancen sehe ich außerordentlich gut. Ich bin frei in meiner Entscheidung für das Amt. Ich unterliege keiner Partei, keinem Fraktions- oder Koalitionszwang.