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Jetzt entscheidet (wohl) das Gericht

Buchholz: Ergänzende Mediation zum Ostring scheitert

os. Buchholz. Der Streit um die Umgehungsstraße Ostring in Buchholz wird aller Voraussicht nach vor Gericht entschieden: Die vom Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg vorgeschlagene ergänzende Mediation ist gescheitert. Nach einem Telefonat mit CDU-Fraktionsvorsitzendem Andreas Eschler sieht Markus Troja, Mediator aus Oldenburg, keine Möglichkeiten für ein außergerichtliches Verfahren.
Eschler habe ihm "sehr eindeutig" gesagt, dass er nicht bereit sei, an einem solchen Mediationsverfahren teilzunehmen, weil er eine Entscheidung vom Gericht haben wolle, schrieb Troja in einer Mail an Buchholz' Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Ähnlich hatte sich Eschler vor wenigen Wochen im WOCHENBLATT geäußert.
Wie berichtet, hatte das OVG ein ergänzendes Mediationsverfahren angeregt, um die Differenzen der Lager in Buchholz zum Bau des Ostrings auszuräumen. Zuvor hatte das OVG die Berufung des Landkreises Harburg gegen die Aufhebung des Planfeststellungsverfahrens zugelassen. Wie es jetzt mit der "normalen" Mediation vor dem OVG weitergeht, ist derzeit offen.