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Jetzt wird das Millionenloch sichtbar

Gewerbegebiet Trelder Berg: Rückstellung für Grundstückskäufe reicht bei Weitem nicht aus

os. Buchholz. Das Geld, das die Stadt Buchholz für den Rückkauf der noch nicht veräußerten Grundstücke im Gewerbegebiet Trelder Berg (GE III) zurückgestellt hat, reicht bei Weitem nicht aus. Das geht aus einer Informationsdrucksache der Stadtverwaltung hervor.
Wie berichtet, endet der Treuhandvertrag mit der NILEG/DSK am 31. Dezember 2014. Alle Grundstücke, die bis dahin nicht verkauft sind, fallen an die stadteigene „Grundstücksverwaltungs- und Entwicklungsgesellschaft Buchholz“ (AöR). Geschieht nicht ein Wunder, droht der Stadt ein Millionenloch im Haushalt: Die Stadt hat lediglich fünf Millionen Euro zurückgestellt, muss aber nach jetzigem Stand mindestens 8,75 Millionen Euro für das Bauland und Forderungen aus später fällig werdenden Kaufpreisraten aufbringen. Das Problem: 40 Prozent der Grundstücke des 35-Hektar-Areals an den Bundesstraßen 3 und 75 sind noch nicht verkauft. Weitere Kosten könnten hinzukommen, wenn die drei reservierten Grundstücke (zusammen rund 2,5 Hektar) nicht veräußert werden.
16 Hektar der Flächen im GE III hat die Stadt verkauft, weitere rund fünf Hektar sind verpachtet. Der Überschuss der Pachtverhältnisse beträgt bescheidene ca. 57.000 Euro pro Jahr. Der Wert der Pachtgrundstücke liegt bei ca. 3,2 Millionen Euro. Derzeit sind in den 17 Betrieben im GE III 193 Arbeitnehmer beschäftigt.
Fazit von Antje Bauersfeld, bei der Stadt für die Vermarktung der Flächen im GE III zuständig: „Bei der Aufstellung der städtischen Haushalte und der Wirtschaftspläne der AöR wird zu entscheiden sein, wie mit der Unterdeckung verfahren werden soll.“