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„Kein Fracking in der Heide“

Dietmar Hopp (Mitte) mit den BI-Mitgliedern (v.li.): Hartmut Horn, Jochen Richert, Ernst Harms-von Quintus-Icilius und Wilfried Wildeboer (Foto: gb)

Rotenburger Bürgerinitiative warnt vor „Skrupelloser Erdpressung“


gb. Buchholz. Springt der Funke des Widerstands gegen das Fracking jetzt auch in unsere Region über? Mitglieder des „Runden Tisch für Natur-, Umwelt- und Tierschutz Buchholz“ hegen nach ihrer Informationsveranstaltung diese Hoffnung. Und sie könnte begründet sein. Denn die Referenten der Rotenburger Bürgerinitiative (BI) „Frack-loses Gasbohren“ stießen mit ihren Argumenten und Warnungen bei den über 80 Zuhörern auf mehr als offene Ohren. Auffällig: erstaunlich wenig junge Leute wollten sich in der Buchholzer „Lim's Sportsbar“ über die Gefahren der mit Chemikalien angereicherten Tiefbohrtechnik informieren.
„Wir leben bereits mit den Folgen der zerstörerischen Gier der Energiekonzerne“, erklärten die BI-Mitglieder Hartmut Horn, Jochen Richert, Ernst Harms-von Quintus-Icilius und Wilfried Wildeboer. Ihre durch einen Filmbeitrag gestützten Schilderungen von Bohrtürmen vor der Haustür, „unvorstellbar großen unterirdischen Giftseen“ sowie den daraus resultierenden Gefahren für Boden, Grund- und Trinkwasser brachten Besorgnis ins Publikum. Die Befürchtung: Ähnliches könnte nun auch auf den Landkreis Harburg zukommen. Das hier für Fracking-Probebohrungen vorgesehene „Erlaubnisfeld Oldendorf“ liegt zwischen entsprechenden Gegenstücken in den Landkreisen Rotenburg und Lüneburg. Es reicht von Meckelfeld über Winsen bis Amelinghausen.
„Dieses Thema ist auch für uns brandaktuell“, warnte Dietmar Hopp vom „Runden Tisch“ und wies auf zahlreiche weitere Informationsveranstaltungen verschiedener Parteien, Gruppen und Initiativen dazu hin. Ein entsprechender Terminkalender wird auf www.runder-tisch-buchholz.de geführt.