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"Kein Hubschrauber-Landeplatz vor dem Altenheim"

Die ehemalige Zivildienstschule soll abgerissen werden und neuen Wohnhäusern weichen (Foto: archiv)

FDP-Mann Arno Reglitzky fordert Nachbesserungen für die Überplanung des ehemaligen Zivildienstschul-Geländes in Buchholz

os/rs. Buchholz. „Nach Studium der Unterlagen sind wir mit einigen wesentlichen Aspekten der Planung nicht einverstanden“, sagt FDP-Fraktionsvorsitzender Arno Reglitzky. Die Freidemokraten fordern, die Pläne für Flächen neben dem Krankenhaus und zur Nachnutzung der Zivildienstschule zu ändern. „Die vorliegende Planung für den ‚Buchholz-Park‘ ist nur Stückwerk“, kritisiert Reglitzky.
Wie berichtet, soll das rund drei Hektar große Areal, ergänzt durch eine Fläche in der Nähe des Krankenhauses, neu überplant werden. Vorgesehen sind ein Bettenhaus für das Krankenhaus und Neubauten für die Kindertagesstätte „Zauberwald“ und das kreis-eigene Alten- und Pflegeheim. Unmittelbar daneben soll ein Hubschrauber-Landeplatz entstehen. Dazu sollen auf dem Gelände der Zivildienstschule rund 50 Wohneinheiten durch das Buchholzer Bauunternehmen Groth realisiert werden. Groth soll auch die Fläche des bisherigen Kindergartens überbauen. Der Planungsausschuss hatte vor der Sommerpause die Planung nicht abgenickt, sondern nur positiv zur Kenntnis genommen.
Die FDP verlangt jetzt, ein Gesamtkonzept für das gesamte Krankenhaus-Umfeld zu erstellen. Drei konkrete Forderungen enthält der Antrag der Liberalen:
• Die Wohnbauten der privaten „Buchholzer Park GmbH“ der Firma Groth sollen zwei Geschosse sowie ein Staffelgeschoss nicht überschreiten. Zudem soll ein Teil der Bebauung im Rahmen von „Betreutem Wohnen“ realisiert werden.
• Der Hubschrauber-Landeplatz soll neben oder auf dem vorhandenen Parkplatz hinter dem Krankenhaus entstehen. So könnten 8.000 Quadratmeter schützenswerten Stadtwaldes erhalten bleiben.
• Die Anbindung der neuen Bebauung soll nicht über die vorhandenen Anwohnerstraßen, sondern über das Krankenhausgelände direkt von der Steinbecker Straße aus erfolgen.
Spekulationen, dass die von der FDP beantrage Verkehrsanbindung den Interessen von FDP-Urgestein Jürgen Kempf diene, der an einer der Anliegerstraßen wohnt, wies FDP-Parteichef Arno Reglitzky zurück: „Es wird einen erheblichen Zuwachs an Verkehr geben, der aber ohne viel Aufwand durch Nutzung vorhandener Straßenstrukturen jenseits der Wohnstraßen fließen könnte.“