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Krankenhaus Salzhausen - ein Handikap für die Gesundheitsversorgung im Kreis Harburg?

Insolvenzverwalter setzt offenbar weiter auf Private

(rs). Jan Ockelmann, Insolvenzverwalter des Krankenhauses Salzhausen, macht seinen Job offenbar ohne viel Rücksicht auf die Gesundheitsversorgung im Landkreis Harburg. Ockelmann setzt weiter auf private Investoren zur Rettung von Deutschlands einziger genossenschaftlicher Klinik. Und lässt seit fast einem Jahr ein Angebot des Landkreises Harburg zur Übernahme der Einrichtung links liegen.
Wie berichtet, ist der Heidelberger Curagita-Konzern nach nur wenigen Monaten als Betreiber der Salzhäuser Einrichtung kürzlich abgesprungen. Grund: Es ist immer unwahrscheinlicher, dass Salzhausen im Bettenbedarfsplan des Landes bleibt. Obwohl die Offerte des Landkreises diesen Sachverhalt berücksichtigt, setzt Ockelmann weiter auf private Investoren, wie er jüngst im WOCHENBLATT angekündigt hat. So spricht einiges dafür, dass der Insolvenzverwalter andere private Klinikkonzerne in den Kreis locken möchte. Dagegen wehrt sich jetzt der Landkreis als Träger der kreiseigenen Krankenhäuser in Buchholz und Winsen, die den Sicherstellungsauftrag für die stationäre medizinische Versorgung im Kreisgebiet haben.

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