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Leserreaktionen: Da soll Buchholz wachsen

os. Buchholz. "Wo soll Buchholz wachsen?" fragte das WOCHENBLATT seine Leser in der Ausgabe am 26. Juni. Wie berichtet, sind die Baugebiete in Buchholz zugelaufen. Neue Baugebiete sind derzeit nicht ausgewiesen.
WOCHENBLATT-Leserin Wiebke Dobberstein schlägt das Gebiet gegenüber der Märchensiedlung am Nordring vor. Die Vorteile lägen auf der Hand: Man brauche auf dem Weg zur Autobahn nicht durch das ohnehin überlastete Stadtgebiet zu fahren. Junge Familien hätten Kindergarten und weiterführende Schule in der Nachbarschaft, Einkäufe können bei Aldi/Edeka an der Hamburger Straße oder im Fachmarktzentrum bei Möbel Kraft erledigt werden. Zudem habe man mit dem Königsgrund und dem Stuvenwald attraktive Naherholungsgebiete in der Nähe.
Für eine vorrangige Verdichtung in der Innenstadt macht sich Bernd Wenzel, Vorsitzender der Naturfreunde Nordheide, stark. Das schreibe das Baugesetzbuch vor. "Im Rathaus sind hierfür aber keine Anstrengungen erkennbar", kritisiert Wenzel. Ohne genaue Untersuchung, wieviel Wohnraum in den kommenden Jahren durch den natürlichen Abgang der starken Jahrgänge 1936 bis 1940 frei wird, sei jede Aussage über notwendige Neubausiedlungen ein leichtfertig erzeugter Druck auf die Naherholungsgebiete.
Leserin Matina Requero fordert, endlich die Bebauung der innenstadtnahen Rütgersfläche zu forcieren. Dagegen würde neue Wohnbebauung in Steinbeck den Naherholungswert dort erheblich mindern.