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Miese Informationspolitik: Autofahrer von Vollsperrung der K13 überrascht

Mitarbeiter Simon Gräzuweit kann aufatmen: Die Zufahrt zur "Car Wash"-Waschstraße an der Kreuzung B75/K13 in Dibbersen bleibt frei
os. Buchholz. Da ist die Informationspolitik mal richtig in die Hose gegangen: Zahlreiche Hamburg-Pendler und Autofahrer wurden am Montag von der Vollsperrung der Kreisstraße 13 zwischen Vaensen und Dibbersen überrascht. Stadtsprecher Heinrich Helms nahm die Panne auf seine Kappe: Er habe eine Mail der Verkehrsbehörde über die bevorstehende Sperrung übersehen. Aber: Auch die Gewerbetreibenden an der B75 in Dibbersen erfuhren erst am vergangenen Freitag durch reinen Zufall von der Sperrung. Diese wird bis voraussichtlich Montag, 4. November, dauern. Grund sind Bauarbeiten im Zuge der "B75 neu". Die Straßen über den Mega-Kreisel sollen in den kommenden Wochen fertiggestellt werden.
Autofahrer regten sich schon vor dem Wochenende über das einzige Umleitungsschild auf, das an der Hamburger Straße stadtauswärts stand. Viele hielten das Schild für verwirrend, weil es nicht deutlich die Fahrtrichtung vorgibt. Es bleibt wohl ein Geheimnis der Verkehrsbehörde, warum die gerade Strecke Vaensen - Dibbersen auf dem Schild mit einem Knick versehen wurde.
Das ganze Wochenende beschäftigte sich Kai Burzlaff mit der bevorstehenden Sperrung. Grund: Der Geschäftsführer von "Car Wash" an der Kreuzung B75/K13 fürchtete, dass die Zufahrt zu seinem Geschäft für mehrere Wochen nur über den Parkplatz des benachbarten McDonald's-Schnellrestaurants möglich sei. Dann die Entwarnung: Die Baustelle beginnt erst hinter der Zufahrt zu "Car Wash" und McDonald's. Die Waschstraße bleibt erreichbar. "Was ist das für ein Umgang mit Gewerbetreibenden?", fragt Kai Burzlaff.