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Mühlentunnel: Planungen sollen beschleunigt werden

Die Planung zum Neubau des Mühlentunnels soll jetzt beschleunigt werden (Foto: archiv)
os. Buchholz. In den Neubau des Mühlentunnels soll mehr Tempo kommen. Das hat der Planungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung gefordert. Einstimmig forderten die Lokalpolitiker die Verwaltung auf, unverzüglich mit der weiteren Bebauungsplanung zu beginnen. Zudem soll die Verwaltung künftig in jeder Ausschusssitzung über die Entwicklung des Verfahrens berichten.
Ursprünglich wollte die SPD die sofortige Aufstellung eines konkreten Bebauungsplanes erreichen. Davon riet die Verwaltung ab. Man könne mit der Bahn erst in Verhandlungen treten, wenn man konkrete Aussagen über Details der Ausführungsplanung treffen könne, erläuterte Jürgen Steinhage von der Stadtverwaltung. Die Stadt sage zu, sofort nach Abschluss des jetzigen Ausschreibungsverfahrens weitere Schritte zu ergreifen, so Steinhage.
Wie berichtet, muss ein Teil des Verfahrens für das Zehn-Millionen-Euro-Projekt wegen einer fehlerhaften Ausschreibung wiederholt werden. In der vergangenen Woche stellte das erste von fünf Büros seine Planungen im Rathaus vor. Ende April/Anfang Mai soll der Sieger-Architekt feststehen.
• Einstimmig empfahl der Planungsausschuss die Erweiterung des Gewerbegebietes Vaenser Heide II um 5,8 Hektar. Vorausgegangen war eine lebhafte Diskussion, in der es u.a. um Grüngürtel und Gesamthöhen der neuen Gewerbeimmobilien ging. Bedenken gegen die Erweiterung hatte vor allem die SPD-Ratsfrau Gudrun Eschment-Reichert. Die Ortsbürgermeisterin von Dibbersen befürchtet, dass das Gewerbegebiet zu nah an Dibbersen heranrückt und die Sicht beeinträchtigt wird. Dem trat die Grünplanerin entgegen: Durch einen breiten Pflanzstreifen stelle man den Ortsrand wieder her. Die Erschließung des neuen Gebietes erfolgt über die Verlängerung der Brauerstraße und die Kreisstraße 13. Aus Richtung Buchholz wird dafür eine Linksabbiegerspur geschaffen.
• "In fünf bis acht Jahren wird man nichts mehr erkennen", beruhigte Jürgen Steinhage Kritiker der umfangreichen Grünmaßnahme an der Parkstraße. Wie berichtet, wurden dort für ein Regenrückhaltebecken 89 Bäume gefällt. Das 300.000 Euro teure Bauwerk sei notwendig, damit der Steinbach ab kommendem Jahr das Oberflächenwasser verschiedener Straßen besser aufnehmen könne. Wie berichtet, erhält die Parkstraße in 2015 eine neue Oberfläche sowie einen leistungsfähigeren Regenwasserkanal. Gesamtkosten: rund drei Millionen Euro.