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Mühlentunnel: Welche Technik ist die beste?

Im Jahr 2018 soll der einspurigen Mühlentunnel durch einen zweispurigen Neubau ersetzt werden (Foto: archiv)

Kosten sollen nach einer Probebohrung präzisiert werden / Neue Internetseite freigeschaltet

os. Buchholz. Nach einer Probebohrung im November soll feststehen, mit welcher Technik der neue Mühlentunnel in Buchholz gebaut wird. Das sagte Jürgen Steinhage, Leiter des Bereichs Betriebe bei der Stadtverwaltung, jüngst auf der Sitzung des Planungsausschusses. Derzeit seien in der mittelfristigen Finanzplanung die maximalen Kosten für den Neubau in Höhe von 16,5 Millionen Euro angesetzt. Diese Summe müsse am Ende nicht den tatsächlichen Baukosten entsprechen, betonte Steinhage. Wie berichtet, plant die Stadt Buchholz, den einspurigen Durchlass am Seppenser Mühlenweg aus der Postkutschenzeit durch einen zweispurigen Tunnel zu ersetzen.
Zuletzt seien weitere Vorplanungen durchgeführt worden, berichtete Steinhage. Diese betrafen den im Zuge des Neubaus geplanten Kreisel an der Bremer Straße sowie den späteren Durchlass des Steinbaches nach dem Ende des Baumaßnahme. Als nächste Schritte stehen die Aufstellung eines Bebauungsplanes und die Abstimmung mit der Deutschen Bahn auf dem Programm. Beides muss bis 1. Oktober 2015 abgeschlossen sein. Bis dahin muss der Verwaltung Zuschussanträge für den Neubau an die Landes-Straßenbaubehörde richten.
Um die Bevölkerung über den Fortlauf der Planungen zu informieren, hat die Verwaltung jetzt die Internetseite www.muehlentunnel-buchholz.defreigeschaltet. Auf ihr werden die wichtigsten Fragen zu dem Bauvorhaben beantwortet. Zudem ist Ende November eine Bürgerinformationsveranstaltung vor Ort geplant. Das genaue Datum steht noch nicht fest.