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Nach dem Erdbeben in Nepal: "Ich bin total betroffen"

Da war die Welt noch in Ordnung: Isabel Treib (hinten re.) und weitere deutsche Praktikantinnen mit nepalesischen Schulkindern (Foto: archiv / Treib)

Isabel Treib hofft, dass viele Menschen für die Opfer spenden

os. Buchholz. "Das Erdbeben in Nepal hat mich total betroffen gemacht. Ich wäre am liebsten ins nächste Flugzeug gestiegen und hätte den Menschen vor Ort geholfen." Das sagt Isabel Treib (20): Durch ein mehrmonatiges Praktikum im vergangenen Jahr bei dem Verein "Haus der Hoffnung Nepal" kennt sich die Buchholzerin, die mittlerweile in Fulda studiert, besonders gut aus in dem asiatischen Land.
"Die Situation dort ist dramatisch", weiß sie aus Kontakten mit Freunden über das Internet. Es gebe in vielen Landesteilen kein Wasser, keinen Strom. Zudem sei die medizinische Versorgung mangelhaft, nun drohe vielerorts auch das Trinkwasser knapp zu werden. Und: Die Einheimischen befürchten, dass Lebensmittel und Gebrauchsgüter dramatisch teurer werden. "Ich hoffe, dass viele Menschen in Deutschland für die Katastrophenregion spenden", sagt Isabel Treib.
Im Haus der Hoffnung, in dem nepalesischen Kindern der Schulbesuch ermöglicht wird, sind alle Bewohner wohlauf. Auch das Patenkind von Treib, der kleine Sonam, hat die Katastrophe überlebt. Weil eines der beiden Gebäude unbeschädigt ist - in dem anderen haben sich durch das verheerende Erdbeben zahlreiche tiefe Risse gebildet -, rechnen die Mitarbeiter in der Hauptstadt Kathmandu damit, dass in den kommenden Tagen immer mehr Obdachlose dort Unterschlupf suchen werden.
Informationen zum "Haus der Hoffnung" und Spendenkonten unter www.hausderhoffnung-nepal.de

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