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Nachträgliche Auflagen: Volksbank-Neubau wird 200.000 Euro teurer

Das Gerüst ist entfernt: Die Fassade des Volksbank-Neubaus ist jetzt deutlich zu erkennen
Buchholz: Volksbank Lüneburger Heide | os. Buchholz. Nachdem das Gerüst entfernt wurde, werfen viele Passanten in der Buchholzer Innenstadt einen neugierigen Blick auf die Fassade der neuen Volksbank-Filiale. Was die Bürger nicht ahnen: Der Neubau wird teurer als geplant. Grund sind Auflagen der Stadt zum Abwasserkonzept, die erst nach der Baugenehmigung gemacht wurden. Nach WOCHENBLATT-Informationen betragen die Mehrkosten rd. 200.000 Euro. Das erscheint nicht viel bei einem 10-Millionen-Euro-Projekt. Bauherren, die finanziell nicht so gut gestellt sind wie die Volksbank, könnten solche nachträglichen Bauauflagen in den Ruin treiben.
Wie berichtet, entsteht im Herzen von Buchholz ein mehrstöckiger Neubau, in dem neben der Volksbank Lüneburger Heide weitere Geschäfte sowie Wohnungen ihren Platz finden. Die offizielle Einweihung ist für Anfang Mai vorgesehen.
Die Stadt hat die Baugenehmigung längst erteilt. Offenbar erst auf der Zielgeraden verlangte sie von der Volksbank den Einbau von Rigolen, durch die das Wasser auch bei einem sogenannten "Jahrhundertregen" abgeleitet werden könnte. Durch die vielen großen Gebäude entlang der Buchholzer Fußgängerzone gilt das Abwassernetz im Herzen der Stadt als anfällig.
Die Beteiligten schweigen. Aus dem Umfeld der Volksbank verlautet aber, dass die nachträglichen Auflagen völlig überraschend gekommen seien und nicht planbar waren. So entstehe zusätzlich ein "nennenswerter Betrag".