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Neue Nutzung für ehemalige Zivildienstschule

Steht seit Ende 2008 leer: die ehemalige Zivildienstschule an der Hermann-Stöhr-Straße
os. Buchholz. Seit Ende 2008 steht die ehemalige Zivildienstschule am Rande des Buchholzer Stadtwaldes leer. Jetzt gibt es konkrete Pläne, wie das drei Hektar große Areal an der Hermann-Stöhr-Straße nachgenutzt werden kann: Demnach sollen Krankenhaus, Landkreis Harburg und die extra gegründete private Baugesellschaft "Buchholzer Park GmbH" (dahinter steckt u.a. die Firma Groth) die Innenstadtbrache wiederbeleben.
Das ist geplant: Neben dem Neubau eines Bettenhauses, für den das Baugenehmigungsverfahren bereits läuft, soll für das Krankenhaus in direkter Nähe zur Notaufnahme ein Hubschrauberlandeplatz entstehen. Dadurch soll die Wettbewerbsfähigkeit des Krankenhauses weiter verbessert werden. Der ebenfalls angedachte Bau auf dem Sandparkplatz am Mühlenberg wurde verworfen.
Die sanierungsbedürftige Kindertagesstätte "Zauberwald", die bisher an der Hermann-Stöhr-Straße 2 untergebracht ist und von Landkreis und Krankenhaus gemeinsam betrieben wird, soll auf dem ehemaligen Zivildienstschulen-Grundstück neu gebaut werden. Die Kita wurde 1972 für 30 Kinder errichtet, derzeit werden dort 70 Kinder betreut.
Das ebenfalls in die Jahre gekommene Alten- und Pflegeheim des Krankenhauses an der Steinbecker Straße soll ebenfalls neu gebaut werden. 120 Pflegeplätze sind geplant. Das bestehende Gebäude soll saniert und als Ärztehaus und Geriatrie-Einrichtung nachgenutzt werden.
Die alte Zivildienstschule soll abgerissen und durch Wohnungsbau ersetzt werden. Möglich sind zwei- bis dreigeschossige Bauten mit insgesamt rd. 50 Wohneinheiten.
Der an den Stadtwald angrenzende Teil des Areals soll seinen Wald- und Parkcharakter behalten. Zudem sollen neue Wegeverbindungen in den Wald geschaffen werden.
Um die Pläne zu realisieren, muss die Politik der Änderung der Flächennutzungsplanes und der Aufstellung eines Bebauungsplanes zustimmen. Krankenhaus und "Buchholzer Park GmbH" tragen die Planungskosten.
Zudem muss ein Grundstückstausch zwischen der Stadt sowie Krankenhaus und Kreis abgeschlossen werden. Der Stadt gehören noch Areale, die für die künftige Nutzung der Vertragspartner gebraucht werden.
Über die Pläne berät der Planungsausschuss am Mittwoch, 12. Juni, und der Verwaltungsausschuss am Donnerstag, 20. Juni.