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Niederlagen für Bürgermeister Geiger im Stadtrat

os. Buchholz. Diese Sitzung war nicht nach dem Geschmack von Wilfried Geiger: Der Buchholzer Stadtrat hat am Dienstag in den wichtigsten Punkten gegen die Vorschläge des Bürgermeisters gestimmt. Dabei ging es um die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft und den Verkauf eines Grundstückes am Thomasdamm.
Mit den Stimmen der Neuen Mehrheit traf der Rat den Grundsatzbeschluss, eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft oder eine andere Wohnungsbaugenossenschaft für Buchholz zu gründen. Diese soll für bezahlbaren Wohnraum für finanziell schlechter gestellte Familien sorgen. Geiger hatte sich wie CDU, FDP und UWG gegen die Gründung einer Wohnungsgesellschaft ausgesprochen und stattdessen für die Beteiligung privater Investoren bei der Schaffung günstigen Wohnraumes plädiert.
Einstimmig stimmte der Rat dafür, bei der Erarbeitung eines Wohnraumkonzeptes im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) die Sparte "Mietwohnraum für Menschen mit geringem Einkommen" mit zu berücksichtigen. Wie berichtet, soll beim ISEK u.a. ermittelt werden, für welchen Wohnraum in Buchholz konkreter Bedarf besteht.
Ebenfalls keine Mehrheit fand Geigers Vorschlag, ein 10.000 Quadratmeter großes, städtisches Grundstück am Thomasdamm zu verkaufen. Der Verkaufspreis von 600.000 Euro sei viel zu gering, kritisierte die Neue Mehrheit. Geiger soll jetzt versuchen, für das Areal mehr zu erlösen.