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Nutzung-Änderung für Jordan-Fläche?

Geht es nach der FDP, ziehen auf der Jordan-Fläche nicht nur anerkannte Flüchtlinge ein

FDP-Antrag: Auch Wohnungen für bedürftige Buchholzer schaffen

os. Buchholz. Für eine Nutzungsänderung für den Neubau auf der Jordan-Fläche im Herzen von Buchholz macht sich die FDP in einem Antrag stark. Die Verwaltung soll prüfen, ob dort neben anerkannten Flüchtlingen auch bedürftige Buchholzer Bürger einziehen können.
Wie berichtet, entstehen in Sichtweite des Buchholzer Rathauses drei Baukörper mit Platz für insgesamt 150 anerkannte Flüchtlinge. Nach Fertigstellung - voraussichtlich Ende 2016/Anfang 2017 - will der Landkreis Harburg die Objekte für zunächst zehn Jahre von Investor Holger Cassens mieten - mit Option für fünf weitere Jahre. Als Miete stehen mindestens 10 Euro pro Quadratmeter im Raum.
Nach Abschluss der Grundverhandlungen und der politischen Beschlüsse habe sich Ende März/Anfang April eine Wende in der Flüchtlings-Zuwanderung gezeigt, die beim Landkreis ein grundsätzliches Umdenken in der Erfordernis verfügbaren Wohnraums für Flüchtlinge bewirkt habe, begründet FDP-Fraktionsvorsitzender Arno Reglitzky den Vorstoß seiner Partei. Der Kreisausschuss habe beschlossen, dass alle in Verhandlung stehenden Verträge nicht mehr abgeschlossen werden. Da der endgültige Mietvertrag zwischen dem Landkreis und Cassens noch nicht unterzeichnet sei, solle die Verwaltung alles unternehmen, um eine moderate Nutzungsänderung auf der Jordan-Fläche zu erreichen. Reglitzky: "Mit einer offeneren Mieter-Gestaltung könnte man der von vielen Anliegern befürchteten Getto-Bildung entgegenwirken."