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Ortsdurchfahrt Dibbersen: Bauarbeiten sollen noch im August beginnen

Noch ist sie breit: Noch in diesem Jahr soll die Ortsdurchfahrt in Dibbersen zurückgebaut werden
os. Dibbersen. Noch ruht in der Ortsdurchfahrt von Dibbersen still der See, doch schon bald sollen hier die Bagger rollen: Die Umgestaltung der alten Bundesstraße 75 soll im August beginnen. Stadtsprecher Heinrich Helms rechnet mit dem Abschluss der rund 400.000 Euro teuren Baumaßnahme zum Ende dieses Jahres.
Wie berichtet, hatte es um die Neugestaltung der Harburger Straße ein monatelanges Ringen gegeben. Ortsbürgermeisterin Gudrun Eschment-Reichert (SPD) hatte sich vehement für eine große, rund 1,9 Millionen Euro teure Variante im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms stark gemacht. Dagegen hatten sich andere Politiker und eine große Mehrheit der Anlieger lautstark zu Wort gemeldet. Einige Anwohner hatten die Sorge geäußert, die Beiträge zum Straßenausbau für ihre Grundstücke, die in Einzelfällen bei fast 100.000 Euro lagen, nicht bezahlen zu können. Auf Vorschlag des Grünen-Politikers Bernhard Schönhofen hatten die Planer neue, deutlich kostengünstigere Varianten entwickelt. Der Rat votierte mehrheitlich für die Maßnahme, die nun umgesetzt werden soll.
Die Pläne sehen eine Verschmälerung der Fahrbahn vor. Von Nenndorf aus kommend wird der rechte Teil der Fahrbahn zurückgebaut, ab der Kreuzung vor dem Hotel und Gasthaus Frommann bis zur Kreuzung vor dem McDonald‘s-Schnellrestaurant der linke Teil der Fahrbahn. Stadtsprecher Helms erklärte, dass die Angebote der Baufirmen für die Maßnahme im Buchholzer Norden in diesen Tagen im Rathaus eintreffen sollen. Der Auftrag solle dann schnell vergeben werden.
„Mit der alternativen Planung können wir uns gut arrangieren“, erklärt Hotelier Heiner Frommann. Für die große Variante hätten die ohnehin gebeutelten Unternehmer in Dibbersen - viele leiden bis heute unter dem Rückgang der Kundenzahlen nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße „B75 neu“ im Dezember 2014 - rund einjährige Bauarbeiten bedeutet. „Jetzt geht das deutlich schneller, und große Sperrungen sind nicht notwendig“, erklärt Frommann. Er selbst profitiert von dem deutlich verringerten Durchgangsverkehr und konnte die Auslastung seines Hotels und die Besuchszahlen im Biergarten steigern.