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Ostring Buchholz: "Schwung der Abstimmung nutzen"

os. Buchholz. "Wir sollten einen neuen Anlauf nehmen, den Schwung aus der Abstimmung nutzen, um endlich zu einer gemeinsamen Lösung unserer Verkehrsprobleme zu kommen." So kommentiert die Gruppe im Buchholzer Stadtrat aus SPD, Grünen und dem parteilosen Kristian Stemmler das klare Votum der Buchholzer zum Ostring. Wie berichtet, hatten sich beim Bürgerentscheid fast 62 Prozent der Bürger für die Beibehaltung der Verträge zwischen der Stadt Buchholz und dem Landkreis Harburg zum Bau der Umgehungsstraße ausgesprochen.
Bei aller Euphorie solle man nicht übersehen, dass das Ergebnis sich keinesfalls bei allen Befürwortern auf die aktuelle Planung bezieht, erklärt Gruppen-Sprecher Norbert Stein. Vielmehr hätten zwei Gedanken viele Bürger dazu gebracht, mit "Ja" zu stimmen: der Glaube und die Hoffnung auf eine autoarme Innenstadt sowie die Hoffnung, dass die Politiker endlich mit der unsinnigen Streiterei über das Thema "Ostring" aufhören.
In einer gesonderten Mitteilung warnen die Grünen vor vielen weiteren Jahren "quälender Diskussion mit völlig offenem Ausgang". So seien jahrelange juristische Auseinandersetzungen zu erwarten, die Finanzierung für den Ostring sei völlig unklar und auch eine abgespeckte Version der Umgehungsstraße erfordere ein teures neues Planverfahren.
Die Gruppe setzt ihre Hoffnungen auf das Mobilitätskonzept, das jetzt in die Detailplanung geht. Man werde sich auch einer vernünftigen straßenbaulichen Planung nicht verschließen. Norbert Stein: "Denjenigen, die damals noch Schwierigkeiten hatten, sich ergebnisoffen mit dieser Materie zu befassen, mag der Bürgerentscheid einige Denkanstöße gegeben haben."