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Ostring: Grüne schießen gegen FDP und CDU

os. Buchholz. Das muntere Ping-Pong in der Buchholzer Politik, wer denn nun Schuld am gescheiterten ergänzenden Mediationsverfahren in Sachen Ostring hat, geht weiter. Jetzt melden sich die Grünen zu Wort und werfen CDU und FDP vor, eine Lösung zur umstrittenen Umgehungsstraße zu verhindern und Chancen für Buchholz zu verspielen.
Wie berichtet, hatten sich CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Eschler und FDP-Fraktionschef Arno Reglitzky im WOCHENBLATT gegen ein weiteres Mediationsverfahren ausgesprochen, weil es wegen der zementierten, unterschiedlichen Ansichten zum Ostring keine Möglichkeit zum Kompromiss gebe. Markus Troja, Mediator aus Oldenburg, hatte nach einem Telefonat mit Eschler die ergänzende Mediation begraben.
Die grüne Ratsfraktion habe mit dem "Bypass" eine preiswertere und schneller realisierbare Alternative benannt, schreibt Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Frerk Meyer in einer Pressemitteilung. CDU und FDP seien nicht gesprächsbereit gewesen, hätten aber selbst keinen einzigen Kompromissvorschlag unterbreitet, kritisiert Meyer. Fraktionsvorsitzender Joachim Zinnecker hält die Ablehnung von CDU und FDP für wahltaktisches Geplänkel: "Sie wollen Zeit gewinnen, weil sie glauben, die nächste Wahl 2016 zu gewinnen. Sie verschweigen allerdings wider besseren Wissens, dass sie auch im Fall eines Wahlsiegs den Ostring nicht werden bauen können." Die Grünen wollen das knappe Geld lieber für die Zukunft der Kinder einsetzen und nicht für weiteren Straßenneubau.