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Ostring-Hoffnung hat getrogen

Protest an der wohl jetzt vom Gericht endgültig kassierten Trasse: Kein Buchholzer Verkehrsprojekt ist so umstritten wie der Ostring (Foto: archiv)
rs. Buchholz. Die Chancen für eine zügige Realisierung des fix und fertig geplanten Buchholzer Ostrings sind weiter gesunken. Bei einem Gespräch im Buchholzer Rathaus setzten Joachim Bordt und 1. Kreisrat Rainer Rempe jetzt Bürgermeister Wilfried Geiger in Kenntnis, dass ein eingeschalteter Spitzenjurist keine Chancen sieht, das Urteil des Verwaltungsgericht Lüneburg auszuhebeln.
Wie berichtet, hat das Gericht den Ostring-Planfeststellungsbeschluss für ungültig erklärt und keine Berufung zugelassen. Zumindest diese Berufung wollen Kreis und Stadt aber noch anstreben. Sollte das scheitern, werde man neu planen. Das würde aber Jahre dauern. Vermutlich muss ein ganz neues Planfeststellungsverfahren betrieben werden. Schon jetzt sind in das seit einem Vierteljahrhundert laufende Ostring-Projekt mehrere Millionen Euro geflossen.