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Prüfauftrag zum 3D-Zebrastreifen

Solche Zebrastreifen sollen die Geschwindigkeit von Autos reduzieren (Foto: archiv / Gusti Productions)

Buchholz will zum Vorreiter werden

os. Buchholz. Derzeit sind Zebrastreifen in 3D-Optik in aller Munde. Befürworter versprechen sich von den besonderen Übergängen, auf denen die Balken zu schweben scheinen, eine Verbesserung der Sicherheit für die querenden Fußgänger, weil Autofahrer vorsichtiger an die Zebrastreifen heranfahren (das WOCHENBLATT berichtete).
Als erste Kommune in der Region will die Stadt Buchholz nun den nächsten Schritt gehen: Der Bauausschuss votierte am vergangenen Mittwoch einstimmig für einen Prüfauftrag an die Stadtverwaltung. Diese soll Möglichkeiten zur Erprobung von alternativen Konzepten eruieren. Dazu sollen neben der Ermittlung der Kosten auch mögliche Standorte gehören. Zudem soll die Verwaltung Kontakt zu anderen Kommunen aufnehmen, die bereits Erfahrungen mit 3D-Zebrastreifen gesammelt haben, z.B. Linz in Österreich. "Dort hat es meines Wissens keine Unfälle gegeben, was Kritiker ja immer befürchten", erklärte FDP-Politiker Arno Reglitzky. Buchholz' Stadtjustiziarin Hilke Henningsmeyer schlug vor, auf einer städtischen Fläche einen Zebrastreifen in 3D-Optik aufzumalen, damit man einen Eindruck der neuen Technik gewinnt.