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Radfahrer nicht auf dem Schirm?

Rückbau der "B75 alt": Für Autofahrer ist eine Ersatzspur eingerichtet, für Radfahrer nicht

SPD-Ratsfrau Eschment-Reichert kritisiert Baustellen-Management der Stadt Buchholz

os. Buchholz. Kümmert sich die Stadt Buchholz bei der Einrichtung von Baustellen zu wenig um Rad- und Rollstuhlfahrer? Diesen Eindruck hat die SPD-Ratsfrau Gudrun Eschment-Reichert. Die Verwaltung habe Radfahrer überhaupt nicht auf dem Schirm, kritisierte sie bei der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses. "Wenn wir in Buchholz wirklich den Radverkehr stärken wollen, brauchen wir in diesem Punkt dringend eine neue Kultur", erklärte die Ortsbürgermeisterin von Dibbersen.
Zwei jüngst eingerichtete Baustellen bringen Eschment-Reichert auf die Palme. Beide sind für Rad- und Rollstuhlfahrer nicht passierbar: Wegen des Umbaus der Kreuzung der alten B75 in Dibbersen stranden Radler von beiden Seiten - jeweils ohne Hinweis. Für die Zuwegung zum erweiterten Gewerbegebiet Vaenser Heide ist zudem der Radweg an der Kreisstraße 13 Dibbersen-Buchholz nicht passierbar. Eine Umleitung für Radfahrer oder Fußgänger ist nicht ausgeschildert.
Eschment-Reicherts Kritik kam just, nachdem der Planungsausschuss zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung des Radverkehrs empfohlen hatte. Worum es dabei ging, lesen Sie in unserer kommenden Mittwoch-Ausgabe.