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Raumnot an der Grundschule Steinbeck

Fotomontage von Steinbecks Ortsbürgermeister Kurt Hölzer: Seinen Vorschlag, den Container direkt neben der Mensa (li.) aufzustellen, lehnt die Stadtverwaltung ab (Foto: Hölzer)
os. Steinbeck. Kann man die Raumnot an einer Grundschule über viele Jahre mit Containern überbrücken oder lohnt sich hier ein Anbau? Vor dieser Frage steht der Buchholzer Stadtrat.
Hintergrund: Die Grundschule in Steinbeck platzt aus allen Nähten, weil durch die erfolgreichen Neubaugebiete auf dem ehemaligen Iduna-Gelände am Kattenberge und am benachbarten Fasanenstieg zahlreiche Familien mit schulpflichtigen Kindern nach Buchholz gezogen sind. Offenbar hat die Verwaltung unterschätzt, dass die bestehenden Klassenräume für den Ansturm neuer Schüler nicht ausreichen. Dabei hatten Schulleitung und Ortsbürgermeister Kurt Hölzer bereits im vergangenen Jahr auf die drohende Raumnot hingewiesen. Schuldezernent war damals der jetzige Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse.
In diesem Schuljahr wurden erstmals wieder drei erste Klassen in der Grundschule Steinbeck eingerichtet. Diese Entwicklung, so sagt der neue Schulentwicklungsplan der Stadt Buchholz voraus, wird mindestens bis zum Schuljahr 2026/27 andauern. Folge: Der Raumbedarf nimmt von jetzt neun Klassenräumen auf zwölf Klassenräume ab dem Schuljahr 2020/21 zu.
Die Stadtverwaltung schlägt vor, zur Minderung der Raumnot zwei Container aufzustellen. Die Kosten dafür werden derzeit ermittelt und dann im Finanzausschuss am 28. November vorgestellt.
"Die beiden Container reichen nicht aus", warnt Ortsbürgermeister Hölzer. Schon heute sei die Raumsituation prekär. Das bestätigt Harald Aron, der die Grundschule Steinbeck vorübergehend leitet. "Wir haben acht Räume für neun Klassen", so Aron. Der Musikraum sei für die neunte Klasse umgestaltet worden. Schon zuvor hatte Schulleiterin Marlies Prütz darauf hingewiesen, dass es keinen Gruppenraum und kein Beratungszimmer gebe und auch das Lehrerzimmer zu klein sei. Zudem ist es ein offenes Geheimnis, dass die kleine Mensa, die im ehemaligen Werkraum eingerichtet wurde, bereits an die Kapazitätsgrenzen stößt. Schon heute nehmen die Grundschüler, die über Mittag bleiben, ihr Essen nacheinander zu sich. Das Problem wird sich verschärfen, wenn noch drei Klassen mehr die Grundschule in Steinbeck besuchen.