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"Realisieren anstatt zu verhindern"

Kandidiert für das Bürgermeisteramt: Ronald Bohn (Foto: oh)

WOCHENBLATT-Interview mit Bürgermeister-Kandidat Ronald Bohn (43)

os. Buchholz. Im dritten Interview mit den Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Buchholz am Sonntag, 25. Mai, kommt Ronald Bohn (43) zu Wort. Der Immobilienmakler ist verheiratet und hat einen Sohn.
WOCHENBLATT: Was hat Sie bewogen, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren?
Ronald Bohn: Es ist viel Zeit vergangen, ohne dass wichtige Probleme gelöst oder überhaupt angegangen worden sind. Ich will das machen und deshalb Bürgermeister werden.
WOCHENBLATT: Welche Projekte in Buchholz halten Sie für die dringendsten?
Ronald Bohn: Im Oktober 2013 habe ich mich als erster Kandidat mit meinen Zielen vorgestellt. Dazu gehören der Ausbau der BuchholzBus-Linie nach Trelde, Dibbersen und zum Schwimmbad, die Verbesserung der Verkehrssituation in der Innenstadt, die kreative Unterstützung für die Buchholzer Einzelhändler, eine barrierefreie Innenstadt, die Ausweisung von Wohnbauflächen und die Einführung eines Behindertenbeauftragten. Es stellt sich mir die Frage: Warum haben die Profis aus Politik und Verwaltung in der Vergangenheit nicht angefangen diese Probleme zu lösen. Am dringendsten ist für mich - und so steht es auch in meinem Wahlprogramm: hinsehen – anpacken – verändern.
WOCHENBLATT: Wie wollen Sie mit dem Thema „Ostring“ umgehen?
Ronald Bohn: Von der Notwendigkeit des Ostringes bin ich überzeugt. Genau wie zwei Drittel der Buchholzer. Wenn sich ein Bürgermeister gegen einen Bürgerentscheid ausspricht, spricht er sich gegen den Willen der mehrheitlichen Bevölkerung aus und trägt eine demokratische Entscheidung nicht mit. Wir müssen generell mehr darüber nachdenken, wie wir etwas realisieren können,
anstatt über Verhinderungen nachzudenken.
WOCHENBLATT: Als Bürgermeister wären Sie Dienstherr von fast 300 Mitarbeiten. Sehen Sie es als Vor- oder Nachteil an, dass Sie bislang nicht in einer Verwaltung gearbeitet haben?
Ronald Bohn: Ich bin davon überzeugt, dass die Vorteile überwiegen. Da ich keine Vergangenheit in der Verwaltung als Kollege oder Ratsmitglied habe, bin ich offen für alles und nicht eingefahren in dem System. Wenn allen die Richtung klar ist, werden wir als Team erfolgreich arbeiten. Mitarbeiter können die Schritte ausarbeiten und das gibt ihnen ein Mitspracherecht. So stelle ich mir eine vernünftige Zusammenarbeit vor. Ich habe immer mit Menschen erfolgreich zusammengearbeitet.
WOCHENBLATT: Sie haben vier Konkurrenten. Wie sehen Sie Ihre Wahlchancen?
Ronald Bohn: Wenn die Bürger- und Bürgerinnen den Mut zu Veränderung haben, sehe ich mich in der Stichwahl. Das ist mein erstes Ziel!