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Sexuelle Selbstbestimmung: Erfolgreiches Projekt am Albert-Einstein-Gymnasium

In der Aula des AEG wurde das Theaterstück "EinTritt ins Glück" aufgeführt (Foto: oh)
os. Buchholz. Wenn es darum geht, einen Umgang mit der eigenen Sexualität und der anderer zu finden, werden Jugendliche häufig allein gelassen. Um das zu ändern, führte das Buchholzer Albert-Einstein-Gymnasium in dieser Woche mit allen achten Klassen das Projekt "Grenzgebiete" durch. Im Mittelpunkt standen das Theaterstück "EinTritt ins Glück" und ein Workshop mit Theaterpädagogen.
Anlass für das Projekt waren der sexuelle Übergriff auf eine Siebtklässlerin im vergangenen Jahr sowie der häufig unreflektierte Blick auf Sexualität etwa im Internet.
Zusammen mit der Jugendschutzstelle Niedersachsen und der Schulsozialarbeiterin Simone Düring wurde das Projekt "Grenzen setzen - Grenzen akzeptieren" erarbeitet. Dabei ging es u.a. darum, Jugendliche auf dem Weg zu einer lust- und verantwortungsvollen Sexualität zu begleiten. Wichtig sei, die Grenzen anderer zu erkennen und zu respektieren. Ein "Nein" sei kein "Jein", erklärt Simone Düring. Zudem lernten die Achtklässler, wie sie erkennen, wenn aus einer harmlosen Rangelei ein verletztender Übergriff wird.
Zum Projekt "Grenzgebiete" gehörten auch eine Fortbildung der Lehrer, um bei Anzeichen sexueller Übergriffe richtig reagieren zu können, sowie ein Informationsabend für die Eltern.