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Sportpark Buchholz: Welche Maßnahmen werden tatsächlich umgesetzt?

Viel Theorie, wenig Konkretes: Nach dem Schlussbericht müssen die Lokalpolitiker nun die Vorschläge prüfen

os. Buchholz. „Wir Planer dürfen offen darüber reden, was wir uns dort wünschen.“ Das hatte Prof. Dr. Robin Kähler bei der Vorstellung zum Entwicklungskonzept für einen Sportpark am Holzweg gesagt. Jetzt liegt der 25-seitige Schlussbericht des Wissenschaftlers aus Mannheim vor, und Kähler hat Wort gehalten.
Den Lokalpolitikern und Vertretern der Sportvereine liegt jetzt ein bunter Strauß von möglichen (Sport)Nutzungen am Holzweg vor. Diese reichen von überdachten Sportflächen über Grillplätze bis zu einem zusätzlichen Kunstrasenfeld und eine Erweiterung der Schwimmhalle im Hallenbad. Der Stadtrat wird entscheiden müssen, welche Maßnahmen sich die Stadt leisten kann. Eine Empfehlung gibt Kähler in seinem Abschlussbericht nicht. Dafür spricht er sich dafür aus, den Bereich zwischen dem Eingang des Hallenbades und dem Sportzentrum von Blau-Weiss (BW) Buchholz als „attraktive, kommunikative Parkmitte“ im Sinne eines „zentralen Anlaufpunktes“ zu gestalten. Ob das bei dem starken Verkehr zu den dahinterliegenden Fußball-Plätzen des Buchholzer FC möglich ist, werden die Politiker vor Ort entscheiden müssen. Sie dürfen nicht nur darüber reden, was sie sich wünschen, sondern müssen sehen, was finanziell machbar ist.
Kähler kommt im Schlussbericht zu dem Urteil, dass Blau-Weiss Buchholz Bedarf nach einer weiteren Sporthalle hat - ein Punkt, der in der Nordheidestadt von jeher unstrittig ist. BW-Vorsitzender und FDP-Ratsherr Arno Reglitzky will die Planung nun vorantreiben, damit er nicht noch mehr Zeit verliert und möglichst, wenn die Pläne im Rat eine Mehrheit bekommen, im kommenden Jahr mit dem Bau beginnen kann. Derzeit spreche er mit der Stadt über die Möglichkeit eines Pachtvertrags für das benötigte Grundstück, parallel laufe eine Bauvoranfrage. Demnach will Blau-Weiss eine Einfeld-Halle errichten. Spätere Erweiterungen, deren Notwendigkeit Reglitzky schon heute sieht, seien nur mit der Aufstellung eines Bebauungsplans möglich.