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Stadt greift durch: Bolzen kann teuer werden

Das Schild zeigt an: Bolzen ist auf dem Kunstrasenplatz der Wiesenschule nicht erlaubt
os. Buchholz. Reicht die Stadt Buchholz jetzt den Anwohnern des Kunstrasenplatzes an der Wiesenschule die Hand, um sie bei der gerichtlichen Auseinandersetzung milde zu stimmen? Das glauben Beobachter, nachdem die Stadt Bolzern auf dem Platz Strafen androht. Die Polizei werde künftig die Personalien der kickenden Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen aufnehmen, sagt Sportdezernent Jan-Hendrik Röhse. "So können wir gegebenenfalls Ordnungsgelder eintreiben und Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs stellen."
Wie berichtet, klagen Anwohner gegen die ihrer Meinung nach zu starke Nutzung des Sportplatzes. Diesen hatte die Stadt für rund 345.000 Euro umgebaut. Anwohnern ist der Lärm ein Dorn im Auge, der zusätzlich zur Nutzung durch die Sportvereine durch fußballspielende Hobbykicker entsteht. Lange Zeit tat die Stadt nichts gegen bolzende Kicker. Jetzt greift sie durch. "Wir setzen unser Hausrecht in Zusammenarbeit mit der Polizei konsequent durch", sagt Röhse. Merkt die Stadt, dass die Chancen der Anwohner gute Chancen haben, die Klage zu gewinnen? So bewerten Rechtsexperten die Situation.
Röhse rät den Fußballfreunden, die Bolzplätze der Stadt zu nutzen. Diese seien an der Vaenser Heide, Drosselweg, Tostedter Weg, Jungfernstieg, Krützbarg, Fischbüttenweg, Kirchhofstraße, Distelweg und Holzweg zu finden.