Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Streit um die Zufahrt

Blick vom Hubschrauberlandeplatz auf den „Buchholzer Park“: Am Fuße des Buchholzer Krankenhauses sollen Mehrfamilienhäuser, ein Altenheim und eine Kita gebaut werden

Neubauprojekt „Buchholzer Park“: Politik ist uneins über die Straßenführung

os. Buchholz. Der Streit um die Zufahrt zum Bauprojekt „Buchholzer Park“ hat eine einstimmige Empfehlung für den Bebauungsplan verhindert. CDU und FDP votierten im Planungsausschuss gegen den Aufstellungsbeschluss und die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans. SPD, Grüne und UWG stimmten dafür.
Wie berichtet, plant die „Buchholzer Park Gmbh & Co. KG“ um das Buchholzer Bauunternehmen Groth auf dem Gelände der ehemaligen Zivildienstschule am Fuße des Krankenhauses den Bau von sechs zwei- bis dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 50 Wohneinheiten. Zudem sind der Bau eines Altenwohnheims und einer Kindertagesstätte vorgesehen.
An der Zufahrt in das neue Baugebiet schieden sich im Ausschuss die Geister. Grund war eine Änderung im laufenden B-Planverfahren: Der Verkehr soll nun doch über die Straße „Hopfenberg“ fließen. Als Alternative war zwischendurch die Verkehrsführung über den Parkplatz des bestehenden Altenwohnheims an der Steinbecker Straße vorgesehen. Diese Planung wurde wieder aufgegeben, da die Fläche für Park- und Erweiterungsflächen des Krankenhauses benötigt werden. „Diese gravierenden Änderungen sind ohne nachhaltige Information der Anwohner geschehen“, kritisierte FDP-Fraktionsvorsitzender Arno Reglitzky. Zahlreiche Anwohner äußerten in der Bürgerfragestunde ihre Sorgen, dass der Knotenpunkt Hermann-Stöhr-Straße/Hopfenberg/Steinbecker Straße die berechneten 600 zusätzlichen Fahrten aus dem Neubaugebiet nicht aufnehmen kann.
Zuvor hatte Norbert Böttcher, Geschäftsführer des Krankenhauses Buchholz, verdeutlicht, warum alle Grundstücke an der Steinbecker Straße und damit auch die angedachte alternative Zufahrt benötigt werden. Zum einen benötige man dringend zusätzliche Parkplätze für die Krankenhaus-Besucher. Zudem wollten sich am jetzigen Standort des Altenwohnheims Kooperationspartner aus dem medizinischen Bereich ansiedeln.