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Tritt Buchholz aus dem Regionalpark Rosengarten aus?

Die Touristen-Information ist unter der Stadtbücherei an der Kirchenstraße untergebracht

Ratsfraktion der Buchholzer Liste sieht keine Verbesserung der Regionalentwicklung


os. Buchholz.
Wird auf dem Schild der Touristen-Information in Buchholz bald der Zusatz „Regionalpark Rosengarten“ gestrichen? Ja, wenn es nach der Buchholzer Liste geht: Die Ratsfraktion hat beantragt, dass die Stadt Buchholz ihre Mitgliedschaft im Regionalpark Rosengarten zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigt. Zudem soll geprüft werden, ob der Zuschuss zum „Regionalpark Shuttle“ gestrichen werden kann, ob der Zuschuss an die Touristen-Information auch ohne Mitgliedschaft zweckgebunden ist und ob die Aufgaben der Touristen-Information auch vom Verein Buchholz Stadtmarketing wahrgenommen werden können. Die Buchholzer Liste verspricht sich von der Maßnahme Einsparungen von mehr als 20.000 Euro pro Jahr.
Hintergrund: Der Regionalpark Rosengarten hat es sich zur Aufgabe gemacht, die südliche Metropolregion als ein Ausflugsziel gemeinsam zu vermarkten. Neben Buchholz sind die Gemeinden Hollenstedt, Neu Wulmstorf, Rosengarten sowie Teile des Hamburger Bezirks Harburg Mitglied.
Aus der bisherigen Tätigkeit des Regionalparks Rosengarten sei keine Verbesserung der Regionalentwicklung erkennbar, kritisiert Christoph Selke, Ratsherr der Buchholzer Liste. So würden von den Buchholzer Gaststätten und Beherbergungsbetrieben lediglich drei auf der interaktiven Karte der Internetseite aufgeführt. Kulturelle Einrichtungen fehlten komplett, so Selke. Zudem habe bislang ein jährlicher Tätigkeits- oder Sachstandsbericht als Vorlage an die Ratsmitglieder gefehlt. Selke: „Daher scheint ein Austritt nach fast zehnjähriger Mitgliedschaft sinnvoll.“