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Verbesserung in Sicht

Verbesserung in Sicht: Die Rabatte auf der linken Seite soll entfernt werden (Foto: os)

Planungsausschuss empfiehlt: Rabatten am Radweg an der Hamburger Straße sollen weg / Kaum Chancen für den Werbe-Pylon in Dibbersen

os. Buchholz. Die Chancen für Geschäftstreibende, in Dibbersen einen Werbe-Pylon zu errichten, sind stark gesunken: Der Planungsausschuss lehnte den FDP-Antrag mit großer Mehrheit ab, für den Bau eines Werbe-Schildes den Bebauungsplan zu ändern. Ein "Ja" im Verwaltungsausschuss (VA) gilt als sehr unwahrscheinlich.
Wie berichtet, wollten Gewerbetreibende mit dem Pylon die Auswirkung der neuen Umgehungsstraße "B75 neu" auf ihre Geschäfte abmildern. Bürger und der Ortsrat Dibbersen hatten sich gegen die Werbeanlage ausgesprochen, weil sie ihrer Meinung nach der Ortskernentwicklung von Dibbersen entgegenstehe.
• Mit großer Mehrheit empfahl der Ausschuss, zur Verbesserung der Sicherheit von Radfahrern Teile der Rabatten vor dem Rathaus an der Hamburger Straße zu entfernen. Dadurch soll die Wegeführung des Radweges besser zu erkennen sein. Dem Einwand von CDU-Ratsherr Peter Noetzel, eine regelmäßiges Schneiden des Grüns würde reichen, folgte die Mehrheit des Ausschusses nicht. Das ändere nichts an der unglücklichen Wegeführung, verdeutlichte ADFC-Vertreter Reimund Rudkowski.
• Der scheidende Bürgermeister Wilfried Geiger soll sich beim Landkreis dafür einsetzen, das vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg angeregte Mediationsverfahren zum Bau der Umgehungsstraße "Ostring" anzunehmen. Das hat die SPD beantragt. Der Ausschuss gab die Entscheidung ohne Debatte an den VA weiter, der am 16. Oktober tagt.
• Bei mehreren Enthaltungen billigte der Planungsausschuss die Stellungnahme der Stadt Buchholz zur Neufassung des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP). Darin äußert die Verwaltung ihre Bedenken, wenn Neu Wulmstorf wie geplant zum "Grundzentrum mit Teilfunktion eines Mittelzentrums im Bereich Handel" hochgestuft werden sollte. Dadurch drohe Kaufkraft aus Buchholz abzufließen.
• Um die Planung beeinflussen zu können, beschloss der Ausschuss die Aufstellung eines Bebauungsplans für einen Teilbereich des Brunsbergwegs in Sprötze. Dort sollen auf einem Areal am Rand zum Landschaftsschutzgebiet mehrere Doppelhäuser errichtet werden. Der Eigentümer hat nach Paragraph 34 des Baugesetzbuches auf dem Grundstück Baurechte.