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Verwunderung über Kreis-Pläne

Grünes Licht für ein Mischgebiet: Auf diesem Areal sollen Wohnbebauung und Gewerbeflächen möglich sein

Radweg an der Hamburger Straße? Bebauungsplan für Mischgebiet musste schnell überarbeitet werden

os. Buchholz. An der Hamburger Straße in Buchholz soll ein Mischgebiet mit Wohnungen und "ein bisschen Einzelhandel" entstehen. Das hat der Planungsausschuss jüngst mit großer Mehrheit empfohlen. Gegen das Vorhaben votierte nur Grünen-Ratsherr Jan Bock: Er befürchtet, dass dadurch der Weg für weitere Bauprojekte im Wald an der Hamburger Straße geebnet wird.
Wie berichtet, wird das rund 5.600 Quadratmeter große Grundstück an Buchholz' wichtigster Einfallstraße mit Unterbrechungen seit 2008 überplant. Ursprüngliches Ziel war es, das Erscheinungsbild des Grundstücks, auf dem sich lange ein Abrissunternehmen befand, zu verbessern.
Stadtplanerin Claudia Dappen vom Bremer Büro BPW stellte die Planung vor. Sie sieht "lockere, offene Bebauung" vor. Der Wald bleibe erhalten, betonte Dappen. Die Stellplätze sind im hinteren Bereich des Grundstücks geplant.
Überrascht waren Planer und Grundstückseigentümer Gerd Meister von den Plänen des Landkreises, auf der Ostseite der Hamburger Straße einen Radweg zu bauen. Dieser wurde flugs in die Planung aufgenommen. Bislang liegt erst der Auftrag des Kreis-Bauausschusses an die Kreis-Verwaltung aus dem März vor, den Radweg vom Schaftrift bis zur Einmündung Nordring zu planen. Das werde aber nicht vor 2016/17 geschehen, erklärte Kreissprecher Johannes Freudewald. U.a. müssten noch Grundstücke erworben werden. Bislang gibt es an der Hamburger Straße nur einen Radweg, der in beide Richtungen befahrbar ist.